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Arabidopsis lyrata
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Auch bekannt als: Arabidopsis lyrata
An ihren zierlichen, leierförmig fiederspaltigen Grundblättern lässt sich die Leier-Schaumkresse (Arabidopsis lyrata) sofort erkennen. Dass diese zarte Gestalt auf der Roten Liste unter der Kategorie 2 geführt wird, also als stark gefährdet gilt, macht sie zu einer echten botanischen Besonderheit für deinen Garten. Durch ihre arbuskuläre Mykorrhiza (eine lebenswichtige Pilzsymbiose an den Wurzeln) ist sie perfekt in den Bodenhaushalt integriert. Mit ihrer Blütezeit von Mai bis Juli bereichert sie deinen Naturgarten genau dann, wenn viele spezialisierte Insekten Hochsaison haben. Wenn du eine seltene heimische Art aktiv fördern willst, ist diese Kresse genau die richtige Wahl für dich.
Botanische Seltenheit: Schütze die stark gefährdete Kresse in deinem Garten.
Die Leier-Schaumkresse ist eine ökologische Kostbarkeit, da sie laut Roter Liste als stark gefährdet (Kategorie 2) gilt. Mit ihrer Ansiedlung schaffst du ein Refugium für eine schwindende Art, die in der freien Landschaft immer seltener wird. Ihre Blütezeit zwischen Mai und Juli bietet ein wichtiges Nektarangebot für Bestäuber, die auf Kreuzblütengewächse spezialisiert sind. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza (AM) fördert sie zudem ein gesundes Netzwerk aus nützlichen Pilzen im Boden. Da sie heimisch ist, ist sie perfekt an das hiesige Klima angepasst. Das Stehenlassen der Samenstände bietet im Winter Struktur und potenzielle Verstecke für Kleinstlebewesen.
Die Leier-Schaumkresse wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akuten schweren Vergiftungsfälle bekannt sind, können Inhaltsstoffe wie Senföle bei Verzehr oder empfindlicher Haut Reizungen auslösen. Pflanze sie daher am besten in Steingärten oder Mauerfugen außerhalb der direkten Spielbereiche von Kindern.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,169 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Leier-Schaumkresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ist sie als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (eine bereits vor 1492 eingewanderte Art) eingestuft. Sie besiedelt bevorzugt Pionierstandorte wie Felsen oder Schotterflächen. Ein markantes Merkmal sind die weißen Kreuzblüten und die namensgebende Blattform der Rosette. Ihre Einstufung in die Rote Liste 2 unterstreicht ihre hohe Bedeutung für den regionalen Artenschutz.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.