Bild folgtKI-generierte IllustrationArabis alpina subsp. alpina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer die Alpen-Gänsekresse (Arabis alpina subsp. alpina) sind ihre dichten, weißen Blütentrauben, die bereits im zeitigen Frühjahr über den graugrünen Blattrosetten thronen. Als echter Gebirgsbewohner bringt sie eine robuste, alpine Note in deinen Garten und ist dabei erstaunlich unkompliziert. Besonders Tagfalter wie der Rapsweißling (Pieris napi) profitieren von ihrem frühen Nektarangebot, wenn andere Quellen noch spärlich fließen. Mit einer kompakten Wuchshöhe von genau 0,14 m eignet sie sich hervorragend für Steingärten oder Mauerkronen. Wenn du einen kalkreichen, sonnigen Platz anbietest, wirst du viel Freude an diesem heimischen Spezialisten haben.
Alpiner Charme auf 14 cm: Die frühe Nektartankstelle für heimische Weißlinge.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Alpen-Gänsekresse eine wertvolle Tankstelle für die Insektenwelt im Frühjahr. Besonders der Kleiner Kohl-Weißling (Pieris rapae) und der Rapsweißling (Pieris napi) nutzen die Pflanze als wichtige Nektarquelle. Auch die Honigbiene (Apis mellifera) gehört zu den regelmäßigen Besuchern der weißen Blüten. Durch das geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von 0,2015 mg trägt die Pflanze zur ökologischen Vernetzung bei, da ihre Samen über weite Strecken durch den Wind verbreitet werden können. Im Garten fördert sie so die Artenvielfalt spezialisierter Gebirgsbesucher.
Die Alpen-Gänsekresse wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher geführt. Bitte achte darauf, dass Kinder keine Teile der Pflanze verzehren. Im Falle eines unbeabsichtigten Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere liegen keine spezifischen Toxizitätsdaten vor, Vorsicht ist dennoch ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.142 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtzahl 7), damit die Pflanze kompakt bleibt.
Boden: Der Untergrund sollte kalkhaltig (basisch) und eher nährstoffarm sein, da sie ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), vermeide jedoch Staunässe durch gute Drainage (Wasserabfluss).
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine fixe Höhe von 0,14 m und breitet sich polsterartig aus.
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst bis zum Einsetzen der Bodenfröste setzen.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte ist nicht zwingend erforderlich, fördert aber ein dichtes Polster.
Vermehrung: Sie erhält sich meist durch Selbstaussaat über den Wind.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind das Frühlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana) oder die Echte Schlüsselblume (Primula veris), da sie ähnliche Ansprüche an Kalkgehalt und Licht stellen.
Die Alpen-Gänsekresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige (basische) Felsfluren und Schutthalden der Gebirge, wo sie als krautige, nicht verholzende Pflanze dichte Polster bildet. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre breitblättrigen, am Rand oft gezähnten Blätter aus. Die Vermehrung erfolgt über extrem leichte Samen mit einem Gewicht von nur 0,2015 mg, was eine effiziente Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht.
1 Video zu Alpen-Gänsekresse

•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →