
Asperula cynanchica
Auch bekannt als: Hügelmeister, Hügel-Meister
33
Arten
interagieren
128
Interaktionen
dokumentiert
An seinen zierlichen, trichterförmigen Blüten in Weiß oder Blassrosa lässt sich der Hügel-Meier (Asperula cynanchica) sofort erkennen. In deinem Garten ist dieser kleine Spezialist ein echter Segen für trockene, kalkhaltige Stellen, die sonst oft kahl bleiben. Er gehört zu den einheimischen Arten, die bereits auf der Vorwarnliste stehen, weshalb du mit ihm einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer regionalen Vielfalt leistest. Da er magere Böden liebt, ist er der perfekte Partner für einen pflegeleichten Steingarten oder eine Trockenmauer. Schau doch mal, ob du in deinem sonnigsten Gartenwinkel noch ein Plätzchen für diesen zierlichen Überlebenskünstler frei hast.
Zierlicher Trockenkünstler: Blüht unermüdlich dort, wo andere aufgeben.
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Von Juni bis August bietet der Hügel-Meier ein beständiges Angebot für die Insektenwelt deines Gartens. Als Bewohner von Magerstandorten ist er auf ein funktionierendes Bodenleben angewiesen und geht Symbiosen mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM-Pilzen) ein, um Nährstoffe besser zu erschließen. Da die Art auf der Vorwarnliste (Rote Liste V) geführt wird, ist jede Ansiedlung im Siedlungsraum ein wichtiger Trittstein für den Biotopverbund. Seine extrem leichten Samen ermöglichen eine Fernausbreitung durch den Wind, wodurch er auch entlegene trockene Stellen in deiner Umgebung besiedeln kann. Er fördert so die ökologische Stabilität auf kargen Standorten.
Der Hügel-Meier wird in Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, solltest du beim Pflanzen in Bereichen, in denen kleine Kinder spielen, Vorsicht walten lassen. Bei einem versehentlichen Verzehr und auftretenden Beschwerden kannst du dich an den Giftnotruf unter 0228 19 240 wenden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.174 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), an dem die Pflanze über viele Stunden direkte Strahlung erhält.
Der Boden muss trocken sein (Feuchtewert 3); Staunässe verträgt die Pflanze nicht.
Setze ihn in mageres Substrat, da er als Schwachzehrer (Nährstoffwert 3) keine zusätzliche Düngung benötigt.
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktionswert 8), um seine natürlichen Bedürfnisse zu erfüllen.
Nutze das Frühjahr (März bis Mai) oder den Herbst (September bis November) als ideale Pflanzzeit.
Halte aufgrund der geringen Wuchshöhe von 0,17 m andere starkwüchsige Pflanzen auf Abstand.
Die Vermehrung geschieht von selbst über die leichten Samen (0,8371 mg), die vom Wind verbreitet werden.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie bevorzugt die gleichen trockenen Kalkstandorte und ergänzt die feine Struktur des Meiers hervorragend.
Der Hügel-Meier (Asperula cynanchica) ist ein Vertreter der Rötegewächse (Rubiaceae) und in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Böschungen. Die krautige Pflanze wächst nicht verholzt und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0,17 m. Typisch sind die breitblättrigen Blattquirlen, deren Einzelflächen etwa 17,5 mm² messen. Er gilt als Indigen (einheimisch), ist jedoch bereits durch Lebensraumverlust gefährdet, was sich in seinem Status auf der Vorwarnliste widerspiegelt.
30 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_923813108
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