Bild folgtKI-generierte IllustrationAster alpinus subsp. alpinus
Auch bekannt als: Aster alpinus subsp. alpinus
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Alpen-Aster (Aster alpinus subsp. alpinus) durch ihre strahlenden, körbchenförmigen Blüten mit der leuchtend gelben Mitte und dem violetten Strahlenkranz auf. Diese zierliche Pflanze ist ein unverzichtbarer Bestandteil für naturnahe Steingärten, da sie den alpinen Charme direkt vor Deine Haustür bringt. Besonders Edelfalter wie der Varia-Scheckenfalter (Melitaea varia) oder der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) profitieren von ihrem Nektarangebot. Auch die Rotbäuchige Wespenbiene gehört zu den regelmäßigen Gästen an den Blütenköpfen. Wenn Du ihr einen sonnigen, kalkreichen Platz einräumst, leistest Du einen echten Beitrag zum Erhalt spezialisierter Insektenarten.
Alpine Schönheit auf 0,07 m: Ein Magnet für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Alpen-Aster eine wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Insbesondere Scheckenfalter-Arten wie der Varia-Scheckenfalter (Melitaea varia), der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Ostliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) suchen die Blüten auf. Auch die Rotbäuchige Wespenbiene wurde als regelmäßiger Besucher dokumentiert. Die Pflanze produziert sehr leichte Samen, sogenannte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die durch den Wind über weite Strecken getragen werden. Da sie auf mageren Böden wächst, fördert sie eine standorttypische Insektenvielfalt, die auf nährstoffreichen Flächen oft verdrängt wird.
Die Alpen-Aster wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Du in Gärten mit spielenden Kleinkindern Vorsicht walten lassen solltest. Es liegen keine Berichte über schwere Vergiftungen vor, jedoch sollte ein Verzehr der Pflanzenteile grundsätzlich vermieden werden. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.074 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 9: Wähle unbedingt einen vollsonnigen Standort, die Pflanze verträgt keine Beschattung.
Bodenfeuchte 4: Der Boden sollte frisch, also mäßig feucht sein, aber eine gute Durchlässigkeit aufweisen.
Nährstoffe 2: Setze sie in mageren, nährstoffarmen Boden; vermeide jegliche Düngergaben.
Bodenreaktion 7: Der Untergrund muss kalkhaltig oder basisch (pH-Wert über 7) sein.
Pflanzzeit: Setze die Aster idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) ein.
Wuchshöhe: Plane mit einer fixen Höhe von 0,07 m, sie bleibt also sehr bodennah.
Vermehrung: Die leichten Samen (0,51 mg) verbreiten sich durch den Wind; lass die verblühten Stängel für die Selbstaussaat stehen.
Gute Partnerin: Der Frühlings-Enzian (Gentiana verna) eignet sich hervorragend, da er ähnliche Ansprüche an kalkhaltige, magere Standorte im Steingarten stellt.
Die Alpen-Aster gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine indigen (einheimisch) vorkommende Art der Gebirgsregionen. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Kalk-Magerrasen (trockene, nährstoffarme Wiesen auf Kalkgestein) sowie alpine Felsfluren. Als krautige, nicht verholzte Pflanze erreicht sie eine sehr kompakte Wuchshöhe von genau 0,07 m. Charakteristisch sind ihre breitblättrigen Blattrosetten und die einzeln stehenden Blütenkörbe, die an das raue Klima der Hochgebirge angepasst sind.
3 Videos zu Alpen-Aster



7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →