Bild folgtKI-generierte IllustrationNomada bifasciata Olivier, 1811
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Du erkennst die Rotbäuchige Wespenbiene an ihrem wespenähnlichen Aussehen mit einer markanten gelb-roten Zeichnung auf dem Hinterleib und ihrem unruhigen Suchflug dicht über dem Boden. Die Art bringt jährlich eine Generation hervor. Als Kuckucksbiene baut sie kein eigenes Nest, sondern legt ihre Eier einzeln in die unterirdischen Brutstöcke von Sandbienen. Im zeitigen Frühjahr besuchst du sie am besten an der Sal-Weide (Salix caprea) oder dem Huflattich (Tussilago farfara), während sie im späteren Verlauf auch an der Knack-Erdbeere (Fragaria viridis) und dem Weinbergs-Träubel (Muscari neglectum) Nektar trinkt. Die Larve ernährt sich im Wirtsnest vom dort gelagerten Pollenvorrat und dem Ei der Wirtsbiene. Das Tier überwintert als fertiges Insekt in der schützenden Erdhülle des Wirtsnestes. Du kannst diese faszinierende Art fördern, indem du offene Bodenstellen in sonniger Lage für ihre Wirtsbienen zulässt und heimische Blühpflanzen wie die Alpen-Aster (Aster alpinus) oder den Hopfenklee (Medicago lupulina) anpflanzt.
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Die Rotbäuchige Wespenbiene ist für den Menschen völlig harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Da sie keinen Staat verteidigen muss, setzt sie ihren schwachen Stachel nur bei extremer Bedrängnis ein. Ihre Anwesenheit im Garten ist ein positives Zeichen für eine hohe Artenvielfalt bei anderen Wildbienen.
Die Rotbäuchige Wespenbiene gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie lebt kleptoparasitisch (als Kuckucksbiene), was bedeutet, dass sie die Brutvorsorge anderer Wildbienen für den eigenen Nachwuchs nutzt. Mit einer Körperlänge von etwa 8 bis 12 Millimetern und ihrem fast haarlosen Körper ähnelt sie optisch einer kleinen Wespe. Ihr Vorkommen ist eng an das Vorhandensein geeigneter Wirtsbienen in offenen, sonnigen Lebensräumen gebunden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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