
Aster amellus subsp. amellus
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer die Berg-Aster (Aster amellus subsp. amellus) sind ihre leuchtend violetten Bluetenkoerfe mit der sonnengelben Mitte, die auf aufrechten, behaarten Stengeln thronen. In deinem Naturgarten ist sie eine unverzichtbare Spaetblueherin, die Farbe zeigt, wenn viele andere Pflanzen bereits verblueht sind. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten profitieren seltene Arten wie der Hochalpen-Perlmutterfalter (Argynnis elisa) und der Graubindige Mohrenfalter (Erebia aethiops) von ihrem Nektar. Wenn du einen sonnigen, trockenen Platz bietest, schaffst du ein wertvolles Refugium fuer die heimische Insektenwelt. Setze auf diese robuste Wildpflanze, um dein oekologisches Gartenkonzept sinnvoll zu ergaenzen.
Kompakte 0,26 Meter violette Bluetenkraft fuer sonnige Kalkstandorte.
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In deinem Garten fungiert die Berg-Aster als wichtige Nahrungsquelle fuer spezialisierte Insektengruppen. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten wird sie regelmaessig von der Honigbiene (Apis mellifera) angeflogen. Besonders wertvoll ist sie fuer Schmetterlinge: Sowohl der Graubindige Mohrenfalter (Erebia aethiops) als auch der Hochalpen-Perlmutterfalter (Argynnis elisa) nutzen die Blueten intensiv als Energiequelle. Da die Pflanze krautig waechst und nicht verholzt, bietet sie im Winter in ihren hohlen Staengeln Unterschlupf fuer kleine Lebewesen. Die winzigen Samen (0.6469 mg) werden vom Wind verbreitet und koennen so auch benachbarte Flaechen oekologisch aufwerten.
Die Berg-Aster wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe aufgefuehrt sind, solltest du im Umgang mit Kindern Vorsicht walten lassen und den Verzehr unterbinden. Im Falle eines Unfalls ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.265 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Waehle einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung.
Ellenberg Feuchte 3: Der Boden sollte trocken sein; vermeide Staunaesse (stehendes Wasser) konsequent.
Ellenberg Naehrstoffe 3: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Naehrstoffbedarf) gedeiht sie am besten auf magerem, ungeduengtem Boden.
Ellenberg Reaktion 8: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund (hoher pH-Wert).
Wuchshoehe: Plane mit einem Platzbedarf fuer eine Hoehe von exakt 0.26 m.
Pflanzzeit: Setze die Aster im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Pflege: Lasse die vertrockneten Staengel ueber den Winter stehen, um Insekten ein Quartier zu bieten.
Pflanzpartner: Eine ideale Begleiterin ist die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie teilt die Vorliebe fuer sonnige Kalkstandorte und ergaenzt das Bluetenangebot.
Die Berg-Aster (Aster amellus subsp. amellus) ist ein Mitglied der Korbblütler (Asteraceae) und in Mitteleuropa heimisch. Ihr natuerlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (warme, trockene Magerwiesen) und sonnige Kalkhaenge, was sie als Charakterpflanze fuer basische Standorte ausweist. Morphologisch zeichnet sie sich als krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewaechs) mit breitblaettrigem Laub aus. Sie erreicht eine Wuchshoehe von genau 0.26 m. Ihre Ausbreitung erfolgt ueber extrem leichte Diasporen (Samen), die lediglich 0.6469 mg wiegen und somit ideal fuer die Fernausbreitung durch den Wind geeignet sind.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Sergey Makarenko / Adobe Stock / AdobeStock_495510827
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