
Astrantia major
Auch bekannt als: Schwarzer Sanikel, Sternblume
29
Arten
interagieren
135
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Große Sterndolde (Astrantia major) an ihren kranzförmig angeordneten Hochblättern, die wie ein steifer Kragen die kleinen, doldenförmigen Einzelblüten umschließen. Mit ihrem filigranen Wuchs bereichert sie halbschattige Gartenbereiche und fördert die Vielfalt in unseren Breiten. Da sie als indigen (einheimisch) gilt, ist sie perfekt an das hiesige Klima angepasst und fügt sich nahtlos in naturnahe Pflanzungen ein. Wer diese Staude einmal im Garten hat, schätzt ihre Beständigkeit und den geringen Pflegeaufwand. Du machst hier alles richtig, wenn du auf diese robuste Art setzt, die schon seit Jahrhunderten Teil unserer Flora ist. Gerade für schattigere Ecken ist sie ein echter Gewinn.
Filigraner Blickfang für schattige Plätze: Robust, heimisch und zeitlos schön.
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Die Große Sterndolde ist eine indigene (einheimische) Art, die eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge unserer Region spielt. Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert ist, bietet sie eine verlässliche Lebensgrundlage für die lokale Fauna. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten in unserer Datenbank derzeit nicht vorliegen, ist ihre Bedeutung als Teil der heimischen Artenvielfalt unbestritten. Heimische Stauden wie diese sind essenziell für die Stabilität regionaler Ökosysteme, da sie über Jahrtausende koevolviert (sich gemeinsam entwickelt) sind. Durch ihre Pflanzung förderst du die natürliche Biodiversität direkt vor deiner Haustür.
Die Große Sterndolde wird als nicht kindersicher eingestuft. Sie enthält Inhaltsstoffe, die bei Hautkontakt oder Verzehr Reizungen hervorrufen können, weshalb beim Umgang Vorsicht geboten ist. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Verwandten besteht kaum, da die sternförmigen Hochblätter ein eindeutiges Erkennungsmerkmal im Vergleich zu anderen Doldenblütlern sind.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.44 m
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, da sie direkte Mittagssonne meidet.
Bodenfeuchte: Die Erde sollte frisch (mäßig feucht) sein, um den natürlichen Bedürfnissen der Pflanze zu entsprechen.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) gedeiht sie am besten in normalem Gartenboden ohne übermäßige Düngung.
Pflanzzeit: Setze die Staude idealerweise von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange kein Frost herrscht.
Pflege: Ein Rückschnitt der verblühten Stiele fördert oft einen zweiten Blütenflor im Spätsommer.
Vermehrung: Die Pflanze versamt sich an geeigneten Stellen selbst, was für ein natürliches Gartenbild sorgt.
Winter: Da sie absolut frosthart ist, benötigt sie keinen Winterschutz und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus.
Kombination: Eine gute Partnerin ist der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus). Beide Arten teilen sich den Standortanspruch an Bodenfeuchte und Halbschatten und kommen gemeinsam in natürlichen Waldrandgesellschaften vor.
Die Große Sterndolde (Astrantia major) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und der Ordnung der Doldenblütlerartigen (Apiales). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz, wo sie bevorzugt in lichten Wäldern und auf feuchten Bergwiesen wächst. Botanisch gesehen ist sie ein Hemikryptophyt (Pflanze, deren Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen), was sie sehr winterhart macht. Ein besonderes Merkmal sind die handförmig geteilten Blätter und die köpfchenartigen Dolden, die von den charakteristischen, oft rötlich oder weißlich gefärbten Hüllblättern umgeben sind.
20 Arten interagieren mit dieser Pflanze
9 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_877666065
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