Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena minutula (Kirby, 1802)
128
Pflanzen
besucht
329
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Gewöhnliche Zwergsandbiene an ihrer sehr geringen Körpergröße und dem unauffälligen, dunkel gefärbten Körper, mit dem sie flink zwischen bodennahen Blüten pendelt. Da sie von April bis August aktiv ist, bringt sie meist zwei Generationen pro Jahr hervor. Das Weibchen legt seine Eier in selbst gegrabenen Gängen im Erdboden ab, wobei jede Larve in einer eigenen Brutkammer versorgt wird. Im Frühling besucht sie mit Vorliebe die Sal-Weide (Salix caprea), den Huflattich (Tussilago farfara) oder blühende Schlehen (Prunus spinosa). Im Sommer findest du sie häufig an Doldenblütlern wie dem Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) oder am Echten Labkraut (Galium verum). Die Larve ernährt sich im Nest von einem Gemisch aus Nektar und Pollen, das die Mutter einträgt. Den Winter überdauert das Tier als fertiges Insekt in einer Kältestarre (Zustand mit extrem verlangsamtem Stoffwechsel) tief in seiner unterirdischen Geburtskammer. Du kannst diese Bestäuberin fördern, indem du offene, sandige Bodenstellen in deinem Garten unbewachsen lässt. Pflanze zudem heimische Gehölze wie den Apfel (Malus domestica), um ihr ein reiches Buffet zu bieten.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese kleine Wildbiene ist völlig harmlos und ein nützlicher Helfer bei der Bestäubung im Garten. Ihr Stachel ist viel zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen, weshalb sie absolut friedfertig ist. Da sie unter Artenschutz steht, solltest du ihre Nistlöcher im Boden einfach ungestört lassen.
Die Gewöhnliche Zwergsandbiene (Andrena minutula) gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie lebt solitär (einzeln siedelnd), was bedeutet, dass jedes Weibchen ohne die Hilfe von Arbeiterinnen ein eigenes Nest im Boden anlegt. Mit ihrer geringen Körpergröße ist sie für Laien oft schwer von anderen kleinen Insekten zu unterscheiden, doch ihr emsiges Grabverhalten ist charakteristisch. Als polylektische Art (nicht auf eine Pflanzenfamilie spezialisiert) nutzt sie ein breites Spektrum an Pollenquellen.
128 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →