Bild folgtKI-generierte IllustrationAstrantia major subsp. involucrata
Auch bekannt als: Astrantia major subsp. involucrata
22
Arten
interagieren
41
Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu uebersehen: Die Kaertner Sterndolde besticht durch ihre markante Bluete, bei der ein Kranz aus hellen Huellblaettern die eigentliche Dolde wie ein Strahlenkranz umgibt. Diese Unterart ist im Garten ein echter Magnet fuer Schwebfliegen und den prachtvollen Schwalbenschwanz (Papilio machaon). Sie eignet sich hervorragend fuer Plaetze, die nicht in der prallen Sonne liegen. Besonders die Hain-Schwebfliege (Episyrphus balteatus) wird dich regelmaessig an den Blueten besuchen. Wenn du eine robuste, alpine Schoenheit suchst, die natuerliche Eleganz ausstrahlt und gleichzeitig wichtige Bestaeuber unterstuetzt, liegst du hier genau richtig.
Alpine Eleganz fuer den Halbschatten: Der Favorit des Schwalbenschwanzes.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist die Kaertner Sterndolde eine wichtige Nahrungsquelle fuer spezialisierte Insekten. Besonders Schmetterlinge wie der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) und der Segelfalter (Papilio alexanor) suchen die Blueten auf. Auch Schwebfliegen wie die Breitband-Schwebfliege (Eupeodes latifasciatus) und die Spaete Schwebfliege (Eupeodes corollae) profitieren vom leicht zugaenglichen Nektar. Unter den Wildbienen schaut die Helle Erdhummel (Bombus lucorum) gerne vorbei. Sogar Kaefer wie der Gemeine Schmalbock (Stictoleptura rubra) nutzen das Angebot intensiv. Durch ihr leichtes Samengewicht von etwa 3,17 mg ist zudem eine Fernausbreitung durch Wind moeglich.
Die Kaertner Sterndolde wird als nicht kindersicher eingestuft. Da Inhaltsstoffe bei Hautkontakt oder Verzehr Unvertraeglichkeiten ausloesen koennen, ist Vorsicht im Umgang mit Kleinkindern und Haustieren geboten. Bei versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.437 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen Platz im Halbschatten (Lichtwert 6), wo die Pflanze hell steht, aber vor starker Mittagshitze geschuetzt ist.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Feuchtewert 5) sein und niemals ganz austrocknen.
Als Mittelzehrer (Naehrstoffwert 5) freut sie sich ueber normalen Gartenboden ohne uebermaessige Duengung.
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktionswert 7); bei sauren Boeden kannst du mit etwas Kalk nachhelfen.
Pflanzzeit Fruehling: Maerz bis Mai; Pflanzzeit Herbst: September bis November.
Halte bei der Pflanzung ausreichend Abstand, damit sich die 0.44 m hohe Staude gut entfalten kann.
Lasse die Samenstaende ueber den Winter stehen, da die leichten Diasporen (Samen) teils durch den Wind verbreitet werden.
Gute Partnerin: Die Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia) – sie teilt die Vorliebe fuer halbschattige, kalkhaltige Standorte.
Die Kaertner Sterndolde (Astrantia major subsp. involucrata) gehoert zur Familie der Doldenbluetler (Apiaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Als indigenes (urspruenglich vorkommendes) Kraut besiedelt sie in der Natur vorwiegend kalkhaltige (basische) Standorte in kuehlen, alpinen Regionen. Charakteristisch ist ihre Wuchshoehe von exakt 0.44 m und die breitblaettrige Blattform. Im Gegensatz zur einfachen Sterndolde sind bei dieser Unterart die Huellblaetter oft deutlich laenger als die Bluetendolde selbst, was ihr ein besonders graziles, sternartiges Aussehen verleiht.
2 Videos zu Kärtner Sterndolde


19 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•Mendeley_UK_2022
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →