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Astrantia bavarica
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Arten
interagieren
34
Interaktionen
dokumentiert
An ihren zierlichen, sternförmigen Blütenköpfen, die von einem Kranz aus weißen bis zartrosa Hochblättern (Blättern direkt unter der Blüte) umgeben sind, lässt sich die Bayerische Sterndolde (Astrantia bavarica) sofort erkennen. Diese seltene Schönheit ist ein Juwel für deinen Garten und lockt mit ihrem Nektarangebot wichtige Bestäuber wie den Schwalbenschwanz (Papilio machaon) an. Da sie in der Natur als gefährdet gilt, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.23 m passt sie wunderbar in den Vordergrund deiner Beete. Hol dir dieses Stück bayerische Bergwelt direkt in deine grüne Oase.
Alpine Kostbarkeit: Ein gefährdeter Stern für Schwalbenschwanz und Schwebfliegen.
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Die Bayerische Sterndolde ist eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Schwebfliegen wie die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus), die Gemeine Stiftschwebfliege (Eupeodes corollae) und die Zweiband-Wespenschwebfliege (Chrysotoxum bicinctum) von der Blüte. Auch prachtvolle Ritterfalter wie der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) nutzen das Angebot intensiv. Durch ihre Blütezeit von Juni bis August stellt sie Nahrung bereit, wenn viele andere Alpenpflanzen bereits verblüht sind. Als gefährdete Art dient jeder Gartenstandort als wichtiger Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für den Erhalt dieser regionalen Kostbarkeit.
Die Bayerische Sterndolde wird als nicht kindersicher eingestuft. Es empfiehlt sich daher, sie an Stellen zu pflanzen, die nicht als Spielfläche für Kleinkinder dienen. Wie bei vielen Doldenblütlern können die Inhaltsstoffe bei empfindlichen Personen Hautreizungen auslösen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,23 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Bayerische Sterndolde gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine ausdauernde, krautige Pflanze (nicht verholzende Pflanze). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in den Alpenregionen von Deutschland und Österreich, wo sie bevorzugt auf kalkhaltigen Böden in kühlen Lagen wächst. Charakteristisch sind ihre handförmig geteilten, breitblättrigen Laubblätter und der kompakte Wuchs. Als Indigen (einheimische Art) ist sie perfekt an unser Klima angepasst, wird jedoch in der Roten Liste als gefährdet (Kategorie 3) geführt.
17 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•Mendeley_UK_2022
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.