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Laserpitium siler
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Auch bekannt als: Bergkümmel
5
Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Berg-Laserkraut einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen stattlichen, weißen Blütendolden und den markanten, bläulich-grünen Blättern ist es eine imposante Erscheinung im Garten. Die Pflanze ist für den Naturgarten besonders wertvoll, da sie in Deutschland und der Schweiz auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft ist. Durch ihre Ansiedlung trägst du aktiv zum Erhalt dieser seltenen Art bei. Da sie sehr robust gegenüber Trockenheit ist, passt sie hervorragend in moderne, pflegeleichte Pflanzkonzepte. Wenn du einen sonnigen Kalkstandort hast, ist diese Staude eine ideale Wahl für dich.
Gefährdeter Naturschatz: Die stattliche Staude für sonnige Kalkgärten.
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Als Art der Roten Liste 3 (gefährdet) hat das Berg-Laserkraut einen hohen Stellenwert für die regionale Biodiversität. Die weithin sichtbaren Blütendolden bieten von Mai bis September eine reich gedeckte Tafel für zahlreiche Insekten. Da der Nektar offen in den Blüten liegt, profitieren insbesondere Insekten mit kurzen Mundwerkzeugen, die an tiefe Blütenröhren nicht herankommen würden. In der kalten Jahreszeit dienen die hohlen Stängel und die stehengelassenen Samenstände als wichtiger Rückzugsort und Futterquelle für die Tierwelt. So wird dein Garten zu einem wertvollen Trittsteinbiotop für bedrohte Flora und Fauna.
Das Berg-Laserkraut ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Doldenblütlern kann der Pflanzensaft bei Hautkontakt in Verbindung mit Sonnenlicht zu Hautreizungen führen (Phototoxizität). Zudem besteht für Ungeübte eine Verwechslungsgefahr mit anderen weißen Doldenblütlern, von denen einige Arten stark giftig sind.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Mai – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,591 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Berg-Laserkraut (Laserpitium siler) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist primär in den Gebirgsregionen Mitteleuropas heimisch. Es besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lichte Nadelwälder auf Kalkboden. Morphologisch zeichnet es sich durch seinen kräftigen Wuchs von bis zu einem Meter Höhe und die mehrfach gefiederten Blätter aus, deren Abschnitte derb und fast ledrig wirken. Als indigen (einheimisch) eingestufte Art ist sie perfekt an das hiesige Klima angepasst.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.