Bild folgtKI-generierte IllustrationBistorta officinalis
Auch bekannt als: Zahnbürste, Schlangenwurz, Wiesen-Knöterich, Lauchelchen, Schlangen-Knöterich
6
Arten
interagieren
17
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Schlangen-Wiesenknöterich (Bistorta officinalis) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: An den aufrechten Stängeln sitzen markante, dichte Blütenwalzen in zartem Rosa, die an kleine Flaschenbürsten erinnern. In deinem Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er feuchtere Bereiche zuverlässig mit Struktur und Farbe füllt. Da er indigen (ursprünglich heimisch) ist, fügt er sich perfekt in das ökologische Gefüge unserer Region ein. Du machst alles richtig, wenn du ihm einen Platz gönnst, an dem der Boden niemals ganz austrocknet. So schaffst du ein stabiles Element für die heimische Flora, das über Jahre hinweg ohne viel Zutun gedeiht.
Rosa Blütenwalzen für feuchte Gartenstellen: Heimisch, robust und unverwüstlich.
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Mit seiner Blütezeit von Mai bis Juli schließt der Schlangen-Wiesenknöterich eine wichtige Lücke im jahreszeitlichen Blütenangebot. Da die Art als indigen eingestuft wird, ist sie seit Jahrtausenden fester Bestandteil unserer Ökosysteme. In feuchten Gartenbereichen übernimmt er eine wichtige Funktion als Strukturgeber. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten für diesen Datensatz hinterlegt sind, zeigt die Erfahrung im Garten, dass seine dichten Blütenstände eine verlässliche Anlaufstelle für die heimische Insektenwelt darstellen. Er trägt somit aktiv zur Stabilität deines Garten-Biotops bei.
In Bezug auf die Gartennutzung wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt an den enthaltenen Gerbstoffen und Oxalsäuren, insbesondere im Rhizom (Wurzelstock), die bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen können. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Pflanzen besteht aufgrund der charakteristischen rosa Blütenwalzen jedoch kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Wähle für den Schlangen-Wiesenknöterich einen sonnigen Standort, damit er seine volle Blütenpracht entfaltet.
Der Boden sollte frisch bis feucht sein – das bedeutet, die Erde sollte sich immer leicht kühl und feucht anfühlen und nie ganz austrocknen.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) kommt er mit normalem, gutem Gartenboden bestens zurecht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Er ist sehr pflegeleicht und benötigt kaum Dünger, wenn der Standort stimmt.
Eine Vermehrung ist unkompliziert durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr möglich.
Achte darauf, ihm etwas Platz zu lassen, da er mit der Zeit kräftige Horste bildet.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – beide teilen die Vorliebe für feuchte Füße und ergänzen sich wunderbar in der zeitlichen Abfolge der Blüte.
Der Schlangen-Wiesenknöterich (Bistorta officinalis) gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). Er ist in Deutschland und Österreich weit verbreitet und besiedelt natürlicherweise Feuchtwiesen sowie Uferbereiche. Charakteristisch ist das s-förmig gewundene Rhizom (der unterirdische Wurzelstock), dem er seinen Namen verdankt. Seine Blätter sind länglich-lanzettlich geformt und fallen durch den markant geflügelten Blattstiel auf, was ihn auch im blütenlosen Zustand erkennbar macht.
1 Video zu Schlangen-Wiesenknöterich

6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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