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Heimisch — Deutschland
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Botrylloides leachii zeigt sich als koloniale Seescheide, die durch ihre oft kräftig gefärbten, in Gruppen angeordneten Einzeltiere auffällt. Diese marinen Organismen bilden flache, krustenartige Überzüge auf festen Untergründen unter der Wasseroberfläche. Als sessile, also ortsfeste Tiere, filtriert die Art ihre Nahrung direkt aus dem umgebenden Wasser. Sie ernährt sich primär von organischen Schwebstoffen und kleinsten Planktonorganismen, die sie mit ihrem Kiemendarm aus dem Wasserstrom herausfiltert. In der ökologischen Gemeinschaft fungiert sie als Filtrierer, der zur Klärung des Wassers beiträgt. Da diese Art ausschließlich in marinen Lebensräumen vorkommt, ist sie in einem klassischen Garten nicht anzutreffen. Ein Schutz der Meeresökosysteme durch den Verzicht auf chemische Belastungen, die über Flüsse in die Küstengewässer gelangen könnten, unterstützt indirekt den Erhalt solcher spezialisierten Organismen. Die Bestände in Deutschland gelten als extrem selten, was eine besondere ökologische Aufmerksamkeit erfordert.
Diese Art ist für den Menschen völlig harmlos und besitzt keine stechenden oder beißenden Organe. Da sie in Deutschland als extrem selten eingestuft ist, genießt sie eine hohe ökologische Priorität und sollte nicht gestört werden.
Botrylloides leachii gehört zur Familie der Styelidae innerhalb der Seescheiden. Als koloniale Art besiedelt sie marine Hartsubstrate und ist in deutschen Küstengewässern extrem selten anzutreffen. Die Tiere leben festgewachsen und filtriert ihre Nahrung aktiv aus dem Wasser.
•NaturkompassDB
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Stand: 03.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.