Bild folgtKI-generierte IllustrationBryonia alba
Auch bekannt als: Gichtrübe, Teufelsrübe, Schwarzfrüchtige Zaunrübe, Schwarzbeerige Zaunrübe
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist die Weiße Zaunrübe (Bryonia alba) durch ihre rauen, fünfgelappten Blätter und die namensgebende Eigenschaft, sich mit Korkenzieher-Ranken bis zu 2,74 m hochzuhangeln. Als heimischer Kletterkünstler steht sie bereits auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten (Rote Liste V), weshalb sie in Ihrem Naturgarten ein echter Schutzbefohlener ist. Besonders Vögel wie der Buchfink (Fringilla coelebs) oder die Blaumeise (Cyanistes caeruleus) profitieren im Winter von ihren schwarzen Beeren. Wenn Sie eine ökologisch wertvolle Sichtschutz-Ergänzung suchen, machen Sie mit dieser Pflanze alles richtig.
Heimische Kletterkünstlerin: 2,74 Meter Naturschutz für Buchfink und Blaumeise.
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Während der Blütezeit im Juni und Juli dient die Weiße Zaunrübe als wichtige Nahrungsquelle im Garten. Nach aktuellen Beobachtungsdaten sind es vor allem Vögel, die von den schwarzen Beeren profitieren. Dazu zählen die Blaumeise (Cyanistes caeruleus), die Sumpfmeise (Poecile palustris) und der Buchfink (Fringilla coelebs). Die Pflanze produziert schwere Samen (ca. 14,9 mg), die gezielt durch diese Tiere verbreitet werden (Zoochorie). Als heimische Art bietet sie spezialisierten Besuchern eine Lebensgrundlage, die exotische Kletterpflanzen nicht leisten können.
Die Weiße Zaunrübe ist in allen Teilen giftig, insbesondere die Wurzeln, Beeren und Samen. Sie enthält Triterpene (Cucurbitacine), die bei Einnahme zu schweren Vergiftungen führen können; sie ist daher nicht kindersicher. Im Falle einer Vergiftung rufen Sie bitte sofort den Giftnotruf unter 0228 19 240 an.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.737 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wählen Sie einen sonnigen Standort (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Wuchskraft entfaltet.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein und niemals ganz austrocknen.
Als Starkzehrer benötigt sie einen nährstoffreichen, fetten Boden; eine Gabe Kompost im Frühjahr ist ideal.
Pflanzen Sie im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Achten Sie auf eine Rankhilfe, da sie eine Wuchshöhe von 2,74 m erreicht.
Da sie kalkhaltige Standorte (Reaktion 7) bevorzugt, ist ein Boden mit ausreichendem Basengehalt wichtig.
Ein Rückschnitt der abgestorbenen Triebe erfolgt am besten im späten Winter.
Gute Partnerin: Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) – beide schätzen stickstoffreiche Böden und die Zaunrübe findet im Geäst des Holunders den perfekten natürlichen Kletterhalt.
Die Weiße Zaunrübe (Bryonia alba) gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und ist ein alteingesessener Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie besiedelt bevorzugt Standorte auf kalkhaltigen / basischen (einen hohen pH-Wert aufweisenden) Böden in mäßig warmen Lagen. Als ausdauernde, aber nicht verholzende Kletterpflanze erreicht sie eine exakte Wuchshöhe von 2,74 m. Charakteristisch sind ihre großflächigen Blätter und die schweren Samen, die vor allem durch Tiere über kurze Distanzen verbreitet werden.
3 Videos zu Weiße Zaunrübe



4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →