Bild folgtKI-generierte IllustrationMamestra brassicae
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Auffaellig ist die Kohleule durch ihre duester marmorierten, graubraunen Vorderfluegel, die eine charakteristische, weisslich eingefasste Nierenmakel (nierenfoermiger Fleck) zeigen. Du kannst diesen Nachtfalter in Deinem Garten beobachten, wenn er in der Daemmerung Blueten von Zwiebeln, Wildkohl, Mais oder Runkelrueben aufsucht, um Nektar zu trinken. Die Raupen der Kohleule sind hingegen bei ihrer Nahrungswahl sehr vielseitig: Sie fressen an Gemuese-Kohl, Basilikum, Dahlien und Pelargonien. Auch an der Gewoehnlichen Akelei, dem Sauerampfer (Rumex erubescens) oder Gehoelzen wie der Zerreiche und der Kriech-Weide sind sie zu finden. Sogar an Tabakpflanzen (Nicotiana goodspeedii) oder der urzeitlichen Birke (Betula prisca) wurden sie nachgewiesen. Als Gaertner erkennst Du ihren Frass oft an den Blaettern Deines Kohls, doch als heimische Art ist sie ein fester Bestandteil unserer Natur. Du kannst gelassen bleiben, da sie meist keinen existenzbedrohenden Schaden anrichtet und ein naturnaher Garten das Gleichgewicht zwischen Arten foerdert.
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Die Kohleule ist fuer Menschen absolut harmlos und besitzt keine Gifte oder Stacheln. Sie unterliegt keinem besonderen Schutzstatus, da sie in Mitteleuropa haeufig vorkommt. Eine Verwechslung mit anderen unauffaellig gefaerbten Eulenfaltern ist moeglich, hat aber keine praktischen Konsequenzen.
Die Kohleule (Mamestra brassicae) gehoert zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie ist in Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und Belgien weit verbreitet und gilt als ausgesprochen anpassungsfaehig. Die Falter erreichen eine Spannweite von 35 bis 45 Millimetern und sind dämmerungs- sowie nachtaktiv. Ihre Raupen sind Generalisten (Arten mit breitem Nahrungsspektrum), was ihnen das Ueberleben in verschiedensten Lebensraeumen von Gaerten bis hin zu landwirtschaftlichen Flaechen ermoeglicht.
26 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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