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Bupleurum gerardi
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Auch bekannt als: Bupleurum gerardi
Du erkennst Gerards Hasenohr (Bupleurum gerardi) an seinen filigranen, fast grasartigen Blättern und den zierlichen, gelbgrünen Blütendolden. Als Bewohner seltener Trockenrasen ist diese Pflanze ein Überlebenskünstler auf kargen Böden und bringt eine besondere ökologische Note in deinen Garten. Kleine Bestäuber wie Furchenbienen (Lasioglossum) oder Schwebfliegen finden an den offenen Blüten leicht zugänglichen Nektar. Mit dieser Wahl förderst du eine gefährdete heimische Art, die perfekt an heiße Sommer angepasst ist. Hol dir dieses Stück unberührte Natur direkt vor deine Haustür.
Filigrane Rarität: Ein robuster Überlebenskünstler für heiße Kalkstandorte.
Als heimischer Doldenblütler dient Gerards Hasenohr als wichtige Nahrungsquelle für Insekten mit kurzen Rüsseln. Da die Blüten ihre Energie offen präsentieren, profitieren insbesondere Schwebfliegen und kleine Wildbienen wie Furchenbienen (Halictidae) von Pollen und Nektar. In trockenen Lebensräumen wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) ist sie ein wertvoller Baustein im lokalen Ökosystem. Die Samenreife im Spätsommer stellt zudem ein potenzielles Nahrungsangebot für körnerfressende Vögel dar. Mit dem Anbau dieser seltenen Art leistest du einen direkten Beitrag zum regionalen Artenschutz.
Gerards Hasenohr wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Doldenblütlern können die Inhaltsstoffe bei Berührung phototoxische Reaktionen (Hautreizungen bei Sonnenlicht) auslösen, weshalb das Tragen von Handschuhen ratsam ist. Im Falle eines Verzehrs kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Pflanze gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist als einjähriges Kraut in Deutschland und Österreich heimisch. Ihr natürliches Vorkommen liegt in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und auf Kalkstandorten. Charakteristisch sind die sehr schmalen Blätter und die kleinen Blütendolden, die von schmalen Hüllblättern begleitet werden. Da sie nur auf basenreichen Böden gedeiht, gilt sie als zuverlässige Zeigerpflanze für kalkhaltige Untergründe.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.