
Calamintha menthifolia
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Auch bekannt als: Calamintha menthifolia
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Wald-Bergminze durch ihre lippenförmigen, blassvioletten Blüten und den intensiven, minzartigen Duft, den sie an warmen Tagen verströmt. Diese Staude ist ein echter Gewinn für deinen Naturgarten, da sie als spezialisierte Nahrungsquelle für seltene Schmetterlinge wie den Ziest-Dickkopffalter (Carcharodus lavatherae) dient. Da sie sowohl als indigen (ursprünglich einheimisch) als auch als Archäophyt (vor 1492 eingewandert) gilt, ist sie perfekt an unsere Umwelt angepasst. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze suchst, die Leben in die Gartenbeete bringt, liegst du hier genau richtig. Beobachte im Spätsommer einmal die Blüten – sie sind ein wahrer Insektenmagnet.
Bühne frei für Falter: Die Wald-Bergminze lockt seltene Schmetterlinge an.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Pflanze eine lebenswichtige Tankstelle für spezialisierte Falter. Besonders hervorzuheben sind Besuche durch den Heilziest-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) und den Späten Würfelfalter (Muschampia tessellum). Auch der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) nutzt das Nektarangebot intensiv. Weitere Nutznießer sind die Dickkopffalter-Arten Muschampia mohammed und Carcharodus orientalis. Da die Wald-Bergminze spät im Jahr blüht, schließt sie eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot für Insekten. Vögel profitieren indirekt von der Insektenvielfalt, welche die Pflanze in den Garten lockt.
Die Wald-Bergminze wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verschlucken. Im Falle eines Falles erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Die Wald-Bergminze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind lichte Laubwälder und Saumgesellschaften (Übergangsbereiche zwischen Wald und offenem Land). Eine botanische Besonderheit ist ihre Symbiose mit der AM-Mykorrhiza (bestimmte Bodenpilze, die die Nährstoffaufnahme verbessern). Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet sie lockere Horste und zeigt die für ihre Familie typischen, vierkantigen Stängel. Die Art gilt laut Roter Liste derzeit als nicht gefährdet.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Alison Toon / Adobe Stock / AdobeStock_208950163
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.