
Callitriche brutia
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Auch bekannt als: Callitriche Pédonculé, Callitriche brutia
12
Arten
interagieren
13
Interaktionen
dokumentiert
An seinen zarten, hellgrünen Blattrosetten, die wie kleine Sterne auf der Wasseroberfläche treiben, lässt sich der Stielfrüchtige Wasserstern sofort erkennen. Diese unscheinbare Wasserpflanze ist ein wahrer Schatz für den Naturgarten, denn sie gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht (Rote Liste 1). Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine wichtige Ressource für spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina). Mit dieser Pflanze leistest du einen echten Beitrag zum Artenschutz direkt an deinem Gartenteich. Wenn du einen feuchten Standort hast, solltest du dieser Rarität unbedingt einen Platz geben.
Rote-Liste-Rarität: Ein Überlebensanker für bedrohte Scheckenfalter.
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Der ökologische Wert dieser Art ist immens, da sie als gefährdete Pflanze (Rote Liste 1) eine Schlüsselrolle im Ökosystem Wasser spielt. Sie dient zahlreichen Schmetterlingen als Nahrungsquelle, darunter dem Goldenen Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) und dem Roten Scheckenfalter (Melitaea didyma). Auch spezialisierte Arten wie der Alpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) profitieren von ihrem Vorkommen. In der kalten Jahreszeit bieten die verbleibenden Pflanzenteile im Schlamm wichtigen Schutz für Kleinstlebewesen. Da die Pflanze heimisch (indigen) ist, ist sie perfekt an die lokalen Insektengemeinschaften angepasst.
Der Stielfrüchtige Wasserstern ist laut vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Giftigkeit bekannt ist, sollte die Pflanze aufgrund der Einstufung und des Standorts an tiefen Wasserstellen vorsorglich nicht in Spielbereichen von Kleinkindern gepflanzt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Nass / Sumpf
Boden
—
Blütezeit
Apr – Okt
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,1 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Stielfrüchtige Wasserstern (Callitriche brutia) gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). In Mitteleuropa ist er als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war) fest in der Flora verankert. Er wächst vorwiegend amphibisch, das heißt, er kann sowohl untergetaucht im flachen Wasser als auch auf feuchtem Schlamm gedeihen. Typisch sind die fadenförmigen Stängel und die kleinen, unauffälligen Blüten, die sich in den Blattachseln bilden.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_687546650
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.