Bild folgtKI-generierte IllustrationMelitaea diamina
Auch bekannt als: Baldrian Scheckenfalter, Baldrian-Scheckenfalter, Baldrianscheckenfalter, damier noir, Silberscheckenfalter
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Typisch fuer den Moorfalter (Melitaea diamina) ist seine auffaellig dunkle, fast schwarz wirkende Gitterzeichnung auf den Fluegeloberseiten, die ihn deutlich von anderen Scheckenfaltern unterscheidet. Du kannst diesen Vertreter der Edelfalter (Nymphalidae) in den Monaten Juni bis August in deinem Garten beobachten, wenn er auf der Suche nach Nektar ist. Er ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz heimisch und auf eine naturnahe Umgebung angewiesen. Waehrend die erwachsenen Falter gerne Nektar an der Wiesen-Flockenblume (Artengruppe), dem Weidenblatt-Rindsauge oder der Gefleckten Fingerwurz (Artengruppe) saugen, haben die Raupen spezialisierte Beduerfnisse. Sie benoetigen fuer ihre Entwicklung Pflanzen wie den Spitz-Wegerich, den Breit-Wegerich oder den Arznei-Baldrian (Artengruppe). Auch Melampyrum pratense subsp. engleri (eine Unterart des Wachtelweizens) dient ihnen als wichtige Nahrungsgrundlage. Als Gaertner kannst du den Moorfalter unterstuetzen, indem du Wildpflanzen wie Fries' Hahnenfuss oder den Klippen-Thymian in deinem Garten zulaesst. Besonders feuchtere Standorte mit Arznei-Baldrian sind wertvoll, da dieser sowohl den Raupen als Futter als auch den Faltern als Nektarquelle dient.
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Der Moorfalter ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und stellt keine Bedrohung fuer Zierpflanzen oder Gemuese dar. Da seine Lebensraeume vielerorts schwinden, ist er eine schuetzenswerte Art, ueber deren Besuch in deinem Garten du dich freuen kannst.
Der Moorfalter gehoert zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) in der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Oesterreich und die Schweiz, wobei er oft in feuchten oder waldbestandsnahen Lebensraeumen zu finden ist. Mit einer Fluegelspannweite von etwa 35 Millimetern und der charakteristischen dunklen Faerbung ist er fuer aufmerksame Beobachter gut erkennbar. Seine Lebensweise ist eng an das Vorkommen von Wegerich-Arten und Wachtelweizen gebunden, was ihn zu einem Spezialisten in der heimischen Insektenwelt macht.
6 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
564 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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