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Callitriche stagnalis
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Auch bekannt als: Callitriche stagnalis, Gemeiner Wasserstern
12
Arten
interagieren
13
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Teich-Wasserstern (Callitriche stagnalis) an seinen charakteristischen, spatelförmigen Blättern, die an der Wasseroberfläche dichte, sternförmige Rosetten bilden. Diese heimische Wasserpflanze ist ein stiller Held im Garten, da sie das Wasser klärt und als wichtiger Sauerstoffspender fungiert. Besonders für seltene Schmetterlinge wie den Goldenen Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) oder den Roten Scheckenfalter (Melitaea didyma) bietet sie eine wertvolle Lebensgrundlage. Wenn du eine naturnahe Uferzone gestalten möchtest, ist diese Pflanze eine hervorragende Wahl. Du wirst staunen, wie viel Leben sich schon bald zwischen den grünen Sternen tummelt.
Heimische Kinderstube für seltene Scheckenfalter von Mai bis Oktober.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Teich-Wasserstern eine wichtige Ressource für spezialisierte Falter. Zu den Nutznießern gehören unter anderem der Alpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) und der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe). Auch der Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina) und der Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) profitieren von dieser Pflanze im Ökosystem. Während die unscheinbaren Blüten von Mai bis Oktober erscheinen, dienen die dichten Unterwasserpolster ganzjährig als Schutzraum für Kleinstlebewesen. Da die Pflanze den Sauerstoffgehalt im Wasser erhöht, sichert sie indirekt das Überleben vieler Wasserbewohner.
In der Gartengestaltung wird der Teich-Wasserstern als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an seinem bevorzugten Standort im oder am Wasser, was eine allgemeine Ertrinkungsgefahr für Kleinkinder darstellt. Die Pflanze selbst weist keine bekannte Giftigkeit auf, sollte aber wie alle Zierpflanzen nicht verzehrt werden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,055 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Teich-Wasserstern gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als indigen (einheimisch) eingestuft. Er wächst vorwiegend in flachen, stehenden oder langsam fließenden Gewässern sowie auf Schlammflächen. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen), die der Pflanze bei der Nährstoffaufnahme hilft. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) bevorzugt er Standorte, die weder extrem nährstoffarm noch übermäßig gedüngt sind. Morphologisch ist er durch seine variablen Blattformen an verschiedene Wasserstände perfekt angepasst.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.