Bild folgtKI-generierte IllustrationCalophasia lunula
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An ihrer markanten Zeichnung mit den hellen, mondsichelartigen Flecken auf den graubraunen Vorderflügeln lässt sich die Leinkraut-Kappeneule sofort erkennen. Dieser mittelgroße Nachtfalter bringt in unseren Breiten meist zwei Generationen pro Jahr hervor. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an den Knospen und Blättern ihrer Futterpflanzen ab. Im Frühling und Sommer suchen die Falter zur Nektaraufnahme gerne Blüten wie das Echte Herzgespann oder heimische Nelkenarten auf. Die Raupen leben oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) und ernähren sich ausschließlich von Leinkraut-Arten wie dem Gewöhnlichen Leinkraut (Linaria vulgaris), dem Streifen-Leinkraut (Linaria repens) oder dem Kleinen Orant (Chaenorhinum minus). Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,03 Gramm ist der Falter ein graziler Flieger der Dämmerung. Zur Überwinterung verpuppt sich die Raupe in einem festen Kokon aus Seide und Erdkrumen direkt am Boden oder in der Streuschicht. Du kannst diesen Nützling fördern, indem du das Gewöhnliche Leinkraut in sonnigen Gartenbereichen einfach stehen lässt. Ein naturnaher Garten mit offenen Bodenstellen bietet der Puppe (dem Ruhestadium vor dem Schlupf) zudem den nötigen Schutz für die kalte Jahreszeit.
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Dieser Falter ist für den Menschen völlig harmlos und ein gern gesehener Gast im ökologischen Garten. Da er keine Kulturpflanzen frisst, entstehen keine Schäden an deinem Gemüse oder Zierpflanzen. Du kannst die auffällig bunt gezeichneten Raupen bedenkenlos beobachten, solltest sie aber an ihren Futterpflanzen belassen.
Die Leinkraut-Kappeneule (Calophasia lunula) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige, trockene Standorte wie Magerrasen oder Bahndämme. Mit einer Flügelspannweite von etwa 26 bis 32 Millimetern gehört sie zu den mittelgroßen Vertretern ihrer Gattung. Charakteristisch für diese Art ist die dachartige Flügelhaltung in der Ruhephase, die zusammen mit der graubraunen Färbung eine perfekte Tarnung auf Holzzäunen oder Steinen bietet.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
4 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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