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Familie: Capniidae
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Rostock, 1892
Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Capnopsis schilleri ist ein Insekt aus der Gruppe der Plecoptera, auch Steinfliegen genannt, die sich durch ihre charakteristische Ruhehaltung der Flügel flach auf dem Hinterleib auszeichnen. Als Vertreter der Familie Capniidae ist diese Art in ihrem Bestand gefährdet und steht in Deutschland auf der Roten Liste in Kategorie 3. Die Larven dieser Insekten entwickeln sich in Gewässern, wo sie eine wichtige Rolle im aquatischen Nahrungsnetz einnehmen. Als erwachsene Tiere nehmen sie meist nur wenig oder gar keine Nahrung mehr auf. In deinem Garten kannst du diese Tiere unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, um die Wasserqualität in der Umgebung nicht zu beeinträchtigen. Naturnahe Strukturen wie liegendes Totholz oder feuchte Laubschichten in Ufernähe bieten wertvolle Rückzugsorte. Da die Art auf spezifische Lebensraumbedingungen angewiesen ist, ist der Erhalt von sauberen, naturbelassenen Gewässern entscheidend. Ein bewusster Umgang mit der Gartenpflege hilft dabei, die ökologische Vielfalt zu bewahren. Achte darauf, dass keine Schadstoffe in angrenzende Wasserläufe gelangen.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschlüsselung der Aktivitätsphasen für diese spezifische Art.
Die Art ist in Deutschland als gefährdet eingestuft und genießt daher eine besondere ökologische Aufmerksamkeit. Von diesem Insekt geht keine Gefahr für den Menschen aus, da es weder sticht noch beißt. Es handelt sich um einen natürlichen Bestandteil des Ökosystems.
Capnopsis schilleri gehört zur Ordnung der Plecoptera, den Steinfliegen, und wird innerhalb der Familie Capniidae geführt. Die Art ist in Deutschland verbreitet, gilt jedoch als gefährdet. Wie alle Steinfliegen verbringen diese Insekten einen Großteil ihres Lebenszyklus als Larven in Gewässern. Die erwachsenen Tiere sind meist nur für kurze Zeit an Land anzutreffen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.