Bild folgtKI-generierte IllustrationCapra hircus Linnaeus, 1758
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Die Hausziege (Capra hircus) ist ein mittelgroßes Säugetier mit dichtem Fell in verschiedenen Farben, markanten Hörnern und einem kurzen, aufgerichteten Schwanz. Dieses Tier gilt bei uns als Neozoon (gebietsfremde Art), da es ursprünglich nicht in Mitteleuropa heimisch war. In Gärten triffst du sie meist als Nutztier in eingezäunten Bereichen an, da sie sehr kletterfreudig und neugierig ist. Als reiner Pflanzenfresser (Herbivore) ernährt sie sich von verschiedenstem Grünfutter. Interessanterweise besucht sie gezielt Pflanzen wie den Rizinus. Die Tiere sind tagaktiv (während des Tages wach) und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten in Gruppen. Den Winter verbringen sie nicht im Winterschlaf, sondern bleiben aktiv und benötigen in dieser Zeit einen trockenen, zugfreien Stall. Falls du Ziegen hältst, achte auf stabile Zäune, da sie wahre Ausbruchskünstler sind. Ein strukturierter Auslauf mit Klettermöglichkeiten aus Natursteinen fördert ihr Wohlbefinden. Achte darauf, dass sie stets Zugang zu frischem Wasser und Heu haben.
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Die Hausziege unterliegt keinem besonderen Artenschutzstatus, da sie ein domestiziertes Haustier ist. Beim Umgang solltest du vorsichtig sein, da sie mit ihren Hörnern stoßen oder kräftig beißen kann. Ein unkontrolliertes Aussetzen in die freie Natur ist gesetzlich untersagt.
Die Hausziege (Capra hircus) gehört zur Familie der Hornträger (Bovidae) und zur Gattung der Eigentlichen Ziegen (Capra). Sie ist weltweit als Nutztier verbreitet, wobei sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Neozoon (gebietsfremde Art) eingestuft wird. Diese Säugetiere erreichen je nach Rasse eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 100 bis 150 Zentimetern. Als domestizierte Form der Bezoarziege ist sie eng an den Menschen gebunden und bevorzugt offene, trockene Lebensräume.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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