Bild folgtKI-generierte IllustrationRicinus communis
Auch bekannt als: Hundsbaum, Kreuzbaum, Wunderbaum, Palma Christi, Rizinusbaum, Läusebaum, Christuspalme
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Arten
interagieren
19
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Kaum zu übersehen: Der Rizinus beeindruckt durch seine riesigen, handförmig geteilten Blätter und die oft rötlich überlaufenen Stängel. Als imposante Solitärpflanze bietet er Struktur im Garten und dient Insekten wie der Amerikanischen Mauerwespe (Isodontia mexicana) als wichtige Anlaufstelle. Auch spezialisierte Falter wie die Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) besuchen die Pflanze regelmäßig. In deinem Garten ist er ein echter ökologischer Akzent, der durch seine Größe auffällt. Wenn du einen sonnigen Platz mit viel Platz zum Wachsen hast, wirst du viel Freude an diesem Giganten haben.
Imposanter Starkzehrer mit 4,97 m Höhe: Ein Magnet für die Mauerwespe.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Rizinus eine wertvolle Ressource für verschiedene Insekten. Zu den Besuchern zählen insbesondere die Honigbiene (Apis mellifera) und die Amerikanische Mauerwespe (Isodontia mexicana). Auch für Nachtfalter ist die Pflanze von Bedeutung; so profitieren die Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) und die Baumwoll-Sonneneule (Helicoverpa punctigera) von ihrem Angebot. Unter der Erde unterstützt die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) die Vitalität des Gewächses. Sogar das Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) wird als gelegentlicher Besucher in den Beständen verzeichnet.
Die Pflanze ist sehr giftig, insbesondere die Samen. Sie enthalten das Protein Ricin und das Alkaloid Ricinin. Eine Vergiftung erfolgt durch Einnahme; für Kinder und Haustiere ist die Pflanze daher nicht sicher. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
4.966 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), damit die Pflanze ihre volle Pracht entfalten kann.
Boden: Der Boden sollte kalkhaltig und basisch sein (Reaktionswert 7), um den natürlichen Bedürfnissen zu entsprechen.
Nährstoffe: Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) benötigt der Rizinus eine regelmäßige Versorgung mit Kompost oder organischem Dünger.
Feuchtigkeit: Halte das Substrat frisch und mäßig feucht (Feuchtewert 4), Staunässe sollte jedoch unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im April oder Mai aus, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Platzbedarf: Beachte bei der Planung die beeindruckende Wuchshöhe von genau 4,97 m.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind der Echte Salbei (Salvia officinalis) oder die Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus) – beide schätzen sonnige, basenreiche Standorte.
Der Rizinus (Ricinus communis) gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist die einzige Art seiner Gattung. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und besiedelt bevorzugt wärmebegünstigte Standorte. Die Pflanze wächst als verholzter Strauch oder kleiner Baum und ist breitblättrig. Auffällig sind die stacheligen Fruchtkapseln, die schwere Samen mit einem Gewicht von etwa 332 mg enthalten. Diese Diasporen (Ausbreitungseinheiten) werden meist über kurze Distanzen oder durch Tiere verbreitet.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
9 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →