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Catoplatus horvathi (Puton, 1878)
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Horvaths Feldmannstreu-Netzwanze ist ein Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre netzartig strukturierte Oberflaeche auszeichnet. Diese Art gehoert zur Familie der Tingidae, den Netzwanzen, deren Name auf die feinen, gitterartigen Strukturen auf ihrem Ruecken zurueckgeht. Als spezialisierte Insekten ernaehren sich diese Tiere saugend von Pflanzensaeften, wobei sie ihre Mundwerkzeuge nutzen, um Pflanzengewebe anzustechen. Da die Bestaende in Deutschland als vom Aussterben bedroht eingestuft sind, ist das Vorkommen dieser Art extrem selten. In deinem Garten kannst du diese Tiere am ehesten durch den Verzicht auf chemische Pestizide schuetzen, da sie auf intakte Lebensraeume angewiesen sind. Eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Strukturen bietet die notwendige Grundlage fuer den Erhalt solcher spezialisierten Arten. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bekannt sind, ist der Erhalt einer allgemeinen botanischen Vielfalt die beste Unterstuetzung. Achte darauf, keine Insektizide einzusetzen, um die empfindlichen Populationen nicht weiter zu gefaehrden. Die Netzwanze ist ein faszinierendes Beispiel fuer die spezialisierte Insektenfauna, die auf einen sorgsamen Umgang mit der Natur angewiesen ist.
Die Horvaths Feldmannstreu-Netzwanze ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und weder stechend noch beissend. Da die Art in Deutschland als vom Aussterben bedroht eingestuft ist, steht sie unter besonderem Schutz und sollte keinesfalls behelligt werden.
Catoplatus horvathi gehoert zur Ordnung der Hemiptera und zur Familie der Tingidae. Diese Netzwanzenart ist in Deutschland heimisch, gilt jedoch aufgrund ihrer Seltenheit als vom Aussterben bedroht. Sie zeichnet sich durch eine spezialisierte Lebensweise aus, bei der sie Pflanzensaefte als Nahrung nutzt. Informationen zur genauen Koerpergroesse liegen nicht vor.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.