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Familie: Pandaridae
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Wenn du dich am Meer aufhältst oder dich für die Bewohner unserer Ozeane interessierst, mag dir Cecrops latreillii begegnen. Es handelt sich hierbei nicht um ein Tier für den Garten, sondern um einen marinen Parasiten aus der Gruppe der Ruderfußkrebse. Dieses Tier lebt als Ektoparasit – also ein auf der Hautoberfläche lebender Schmarotzer – fast ausschließlich auf dem Körper großer Meeresfische, insbesondere beim Mondfisch. Mit einer Größe von etwa zwei bis drei Zentimetern fallen die Weibchen durch ihre deutlich ausgeprägten, blattartigen Fortsätze am Hinterleib auf, mit denen sie sich an den Schuppen oder der Haut des Wirtes festhalten. Da sie ihre gesamte Lebenszeit im marinen Milieu verbringen, haben sie keinerlei Bezug zu terrestrischen Gartenökosystemen.
Der Lebenszyklus von Cecrops latreillii ist fest an die Wanderungen seiner Wirtsfische gebunden. Die Fortpflanzung und die Entwicklung der Larven finden im freien Wasser statt. Die Larven müssen nach dem Schlüpfen zeitnah einen geeigneten Wirt finden, um sich dort festzusetzen und zu den geschlechtsreifen Formen zu entwickeln. Ein jahreszeitlicher Rhythmus, wie wir ihn bei unseren heimischen Gartenbewohnern beobachten, lässt sich hier nicht im klassischen Sinne feststellen, da er primär durch das Verhalten und die Verbreitungsgebiete der Wirtsfische bestimmt wird.
Da es sich um einen rein marinen Organismus handelt, der auf die spezifische Umgebung großer ozeanischer Fische angewiesen ist, besteht für deinen Garten oder heimische Teiche kein Kontakt. Diese Art kann außerhalb des Salzwassers nicht überleben. Es handelt sich um ein Tier, das ausschließlich in der freien Natur der Weltmeere vorkommt und für den Menschen keine gesundheitliche Relevanz im Alltag besitzt.
Cecrops latreillii gehört zur Familie der Pandaridae innerhalb der Ordnung der Siphonostomatoida. Diese Krebse haben sich spezialisiert: Ihre Mundwerkzeuge sind zu Saugorganen umgebildet, die es ihnen ermöglichen, sich von der Schleimhaut und den Körpersäften ihrer Wirte zu ernähren. Während die Weibchen durch ihre vergrößerten Anhänge stationär auf dem Wirt verbleiben, sind die Männchen deutlich kleiner und mobiler, um Partnerinnen aufzuspüren.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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Stand: 16.05.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.