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Centaurea jacea subsp. jacea
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Du erkennst die Wiesen-Flockenblume sofort an ihren leuchtend purpurfarbenen Blütenköpfen, deren Hüllblätter – das sind die kleinen Schuppen direkt unter der Blüte – einen markanten braunen, gefransten Rand haben. In deinem Naturgarten ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil, da sie als standorttreue Art auf mäßig feuchten Wiesen eine zentrale Rolle im ökologischen Gefüge einnimmt. Durch ihre Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen, der Arbuskulären Mykorrhiza (eine Form der Pilz-Wurzel-Symbiose), verbessert sie die Bodenstruktur nachhaltig. Wenn du einen sonnigen Platz mit normalem Gartenboden hast, machst du mit dieser unkomplizierten Heimischen alles richtig.
Robuste Purpur-Schönheit: Die unkomplizierte Wildstaude für sonnige Plätze.
Die Wiesen-Flockenblume ist eine wichtige Komponente für die Biodiversität auf mäßig feuchten Standorten. Durch ihre Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) trägt sie zur Gesundheit des Boden-Ökosystems bei. Die Blüten bieten in der sommerlichen Hauptblütezeit eine verlässliche Anlaufstelle für fliegende Bestäuber. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen, trockenen Stängel als Strukturgeber im Garten. Da sie in Deutschland und der Schweiz heimisch ist, fügt sie sich perfekt in das regionale ökologische Netz ein.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,482 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Nektar
14.4685 µl/Blüte
Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea subsp. jacea) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist in Deutschland und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt vor allem frische, also mäßig feuchte Wiesen und Wegränder. Charakteristisch ist ihr aufrechter, meist verzweigter Wuchs und die endständigen Blütenkörbe. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) zeigt sie Standorte an, die weder zu mager noch überdüngt sind.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.