Bild folgtKI-generierte IllustrationCephalaria transsylvanica
Auch bekannt als: Cephalaria transsylvanica
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40
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Du erkennst die Siebenbürger Schuppenkopf (Cephalaria transsylvanica) an ihren zart hellgelben, fast cremeweißen Blütenköpfen, die auf auffallend langen und drahtigen Stielen sitzen. Als einjährige Pflanze bringt sie eine bemerkenswerte Leichtigkeit in dein Gartenbild und ist besonders für Liebhaber naturnaher Strukturen interessant. Wer diese Pflanze im Garten hat, fördert eine Flora, die auch mit trockeneren Phasen gut zurechtkommt. Wenn du nach einer unaufdringlichen, aber ökologisch wertvollen Ergänzung für sonnige Plätze suchst, machst du mit ihr alles richtig.
Filigrane Schönheit aus dem Osten: Die zartgelbe Bereicherung für trockene Gärten.
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Als in Österreich heimische Wildpflanze ist die Siebenbürger Schuppenkopf ein wichtiger Bestandteil regionaler Ökosysteme, auch wenn spezifische Bestäuberdaten in der aktuellen Erfassung noch nicht vorliegen. Ihre Blütenstruktur ist darauf ausgelegt, verschiedenen Fluginsekten eine leicht zugängliche Nektarquelle zu bieten. In den Wintermonaten fungieren die stehengelassenen Samenstände als natürliche Futterkammer für Vögel. Durch ihre Anpassung an trockene Standorte trägt sie zur Stabilität des Gartens bei zunehmender Hitze bei. Die Selbstaussaat sorgt dafür, dass die Pflanze im Garten wandern kann und so ständig neue ökologische Nischen besetzt.
Die Siebenbürger Schuppenkopf wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du bei der Standortwahl in Gärten mit kleinen Kindern umsichtig planen solltest. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit bekannten, stark giftigen Arten. Dennoch sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.51 m
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze viel Licht für ihre Entwicklung benötigt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher trocken sein; Staunässe verträgt sie nicht.
Da sie einjährig ist, erfolgt die Vermehrung ausschließlich über die Aussaat der Samen.
Die ideale Pflanzzeit für Jungpflanzen liegt zwischen März und Mai, sobald der Boden frostfrei und offen ist.
Alternativ kannst du sie im Herbst (September bis November) setzen, damit sie im nächsten Frühjahr zeitig startet.
Eine Düngung ist in normaler Gartenerde nicht notwendig, da sie an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Lass die verblühten Stängel bis zum Frühjahr stehen, damit sich die Pflanze selbst aussäen kann.
Achte auf ausreichend Platz, da die Blütenstiele recht hoch in die Höhe ragen können.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – beide teilen die Vorliebe für sonnige, magere Standorte und fördern als heimische Arten die regionale Insektenwelt.
Die Siebenbürger Schuppenkopf gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist eng mit den bekannteren Witwenblumen verwandt. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet in Mitteleuropa liegt vor allem in Österreich, wo sie trockene, warme Standorte bevorzugt. Ein auffälliges Merkmal sind die Spreublätter (kleine, schuppenartige Blättchen zwischen den Einzelblüten), die im verblühten Zustand dem Blütenkopf ein schuppiges Aussehen verleihen. Die Blätter sind fiederteilig (tief eingeschnitten, fast bis zum Mittelnerv geteilt), was der Pflanze ein filigranes Äußeres verleiht.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →