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Cerastium brachypetalum
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An seiner graufilzigen Behaarung lässt sich das Nickende Hornkraut sofort erkennen. Typisch für diese zierliche Art sind auch die vor dem Aufblühen nach unten geneigten Blütenstiele. In deinem Naturgarten ist es ein wertvoller Lückenfüller für trockene, sonnige Stellen, an denen kaum etwas anderes gedeiht. Mit einer Wuchshöhe von nur 0,12 m passt es wunderbar in Steingärten oder an Wegränder. Wenn du ihm ein sonniges Plätzchen schenkst, sorgt es durch Selbstaussaat zuverlässig für lebendige Vielfalt in den Gartenfugen und bereichert so das kleinteilige Ökosystem deiner Anlage.
Zierlicher Pionier: 12 cm geballte Naturkraft für deine sonnigsten Gartenfugen.
Das Nickende Hornkraut fungiert als Pionierpflanze auf offenen, trockenen Bodenstellen und schließt wichtige ökologische Nischen. Durch seine sehr leichten Diasporen (Samen) von nur 0,0535 mg nutzt es den Wind zur Fernausbreitung, um neue Standorte zu besiedeln. Da die Pflanze keine Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) eingeht, kann sie auch auf gestörten Böden ohne spezielles Pilzvorkommen gedeihen. Die frühen Blüten bieten fliegenden Insekten eine erste Anlaufstelle im Gartenjahr. Die reifenden Samen dienen zudem als winzige Futterportionen für bodennah suchende Kleintiere.
Das Nickende Hornkraut wird laut vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Besondere Vergiftungsfälle oder spezifische Toxine sind für diese Art in der gärtnerischen Fachliteratur jedoch nicht als kritisch hervorgehoben.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,124 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Nickende Hornkraut (Cerastium brachypetalum agg.) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie offene Bodenstellen auf Brachflächen. Es handelt sich um eine nicht verholzte, krautige Pflanze mit breitblättrigen, behaarten Blättern. Besonders auffällig ist die geringe Wuchshöhe von exakt 0,12 m, die eine Anpassung an karge, exponierte Standorte darstellt.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.