Bild folgtKI-generierte IllustrationCerinthe minor subsp. minor
Auch bekannt als: Cerinthe minor subsp. minor
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Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Kleine Wachsblume (Cerinthe minor subsp. minor) sind ihre blaugrün bereiften Blätter und die zarten, gelben Blütenröhren, die wie kleine Glöckchen an den Triebenden hängen. In deinem Garten ist diese Pflanze ein echter Gewinn für den Artenschutz, da sie in der Natur als gefährdet eingestuft wird. Besonders Wildbienen wie die seltene Waldhummel (Bombus sylvarum) oder die Wiesenhummel (Bombus pratorum) profitieren von ihrem Nektar. Da sie recht anspruchslos ist, kannst du mit ihr kaum etwas falsch machen. Du holst dir damit ein Stück echte Wildnis direkt vor die Terrassentür.
Seltener Gast mit großer Wirkung: Die gelbe Glockenblüte für gefährdete Hummeln.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Kleine Wachsblume eine wertvolle Futterquelle für verschiedene Wildbienen. Besonders oft lassen sich die Waldhummel (Bombus sylvarum), die Baumhummel (Bombus hypnorum) und die Wiesenhummel (Bombus pratorum) an den Blüten beobachten. Auch die Hosenbiene (Dasypoda hirtipes) nutzt das Angebot gerne. Da die Samen mit einem Gewicht von etwa 18,2 mg recht schwer sind, werden sie primär über kurze Distanzen oder durch am Boden lebende Tiere verbreitet. Als gefährdete Art der Roten Liste 3 leistet jede Pflanze in deinem Garten einen Beitrag zum Erhalt der regionalen Biodiversität (Artenvielfalt).
Die Kleine Wachsblume wird als nicht kindersicher eingestuft. Du solltest daher darauf achten, dass kleine Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.316 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtzahl 8), an dem die Pflanze viel direkte Sonne bekommt.
Der Boden sollte mäßig feucht (frisch) sein, aber keine Staunässe bilden.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) benötigt sie einen normalen, nicht zu stark gedüngten Gartenboden.
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund (Reaktion 7), falls dein Boden eher sauer ist, kannst du etwas Kalk einarbeiten.
Halte die Wuchshöhe von genau 0.32 m im Blick – sie passt perfekt in den vorderen Bereich von Staudenbeeten.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Die Vermehrung erfolgt oft durch Selbstaussaat; lass die schweren Samen am besten einfach an der Pflanze reifen.
Gute Partnerin: Der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) – er liebt ebenfalls sonnige, kalkreiche Plätze und ergänzt das Gelb der Wachsblume mit seinem kräftigen Blau.
Die Kleine Wachsblume gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist in Mitteleuropa als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind meist sonnige, warme Standorte auf kalkhaltigen Böden, oft an Wegrändern oder in lockeren Magerrasen (nährstoffarme Wiesen). Auffällig ist die namensgebende wachsartige Schicht auf den breitblättrigen Blättern, die der Pflanze einen bläulichen Schimmer verleiht und sie vor Austrocknung schützt. Mit ihrem krautigen Wuchs bleibt sie kompakt und ist nicht verholzend.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →