Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthophora plumipes (Pallas, 1772)
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Du erkennst die Hosenbiene an ihrem dicht behaarten, hummelartigen Körper und ihrem extrem schnellen, oft im Zickzack verlaufenden Flug. Das Tier ist bereits ab Februar in Deinem Garten aktiv und bringt pro Jahr eine Generation hervor. Die Weibchen legen ihre Eier solitär (einzeln lebend, ohne Staatsbildung) in selbst gegrabenen Gängen im Erdboden oder in lockerem Mauermörtel ab. Im Frühling besucht sie auf ihrer Suche nach Nahrung bevorzugt die Hohe Primel (Primula elatior), das Knöllchen-Scharbockskraut (Ficaria verna) und die Sal-Weide (Salix caprea). Während der Sommermonate, etwa bis Juni, nutzt sie zudem den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna), den Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas) und die Gewöhnliche Möhre (Daucus carota). Die Larve ernährt sich im Nest von einem Vorrat aus Pollen und Nektar. Das Insekt überwintert in Kältestarre (Ruhezustand bei niedrigen Temperaturen) als fertiges Tier in seiner unterirdischen Brutkammer. Du kannst diese Art fördern, indem Du heimische Frühblüher wie den Gewöhnlichen Gundermann (Glechoma hederacea) pflanzt und offene Bodenstellen als Nistplatz im Garten belässt.
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Diese Biene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gartenbesucher. Obwohl die Weibchen einen Stachel besitzen, sind sie nicht aggressiv und stechen nur, wenn sie direkt mit der Hand gequetscht werden. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz und sollte in Ruhe gelassen werden.
Die Hosenbiene (Anthophora plumipes) gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Gärten, Siedlungsränder und Lehmwände. Mit einer Körpergröße von etwa 14 bis 16 Millimetern ähnelt sie optisch einer kleinen Hummel, unterscheidet sich aber durch ihren deutlich schnelleren Flug und die Fähigkeit, wie eine Schwebfliege in der Luft zu verharren. Die Art lebt solitär (jedes Weibchen baut sein eigenes Nest) und nutzt eine Vielzahl verschiedener Pollenquellen.
93 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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