
Cervus nippon Temminck, 1838
Invasive Art — EU-Unionsliste
Diese Art steht auf der EU-Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (DVO (EU) 2016/1141, zuletzt geändert durch DVO (EU) 2025/1422). Besitz, Zucht, Transport und Freisetzung sind EU-weit verboten. Gelistet seit: 07.08.2025.
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Sikahirsche sind grundsätzlich scheue Wildtiere und stellen keine Gefahr für den Menschen dar, solange man sie nicht in die Enge treibt. Eine eigenmächtige Umsiedlung ist rechtlich nicht zulässig. Bei Begegnungen im Garten empfiehlt es sich, ruhig zu bleiben und dem Tier einen Fluchtweg offen zu lassen.
Der Sikahirsch (Cervus nippon) gehört zur Ordnung der Paarhufer und zur Familie der Hirsche (Cervidae). Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Ostasien, doch er hat sich als Neozoon (gebietsfremd) in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert. Die Tiere leben bevorzugt in waldreichen Gebieten mit dichtem Unterholz, zeigen sich aber auch in parkähnlichen Gärten. Ausgewachsene Exemplare erreichen eine Schulterhöhe von etwa 70 bis 95 Zentimetern.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EU-Unionsliste invasiver Arten — DVO (EU) 2016/1141 konsolidiert bis 2025/1422, EUR-Lex CELEX:02016R1141-20250807 (Amtliches Recht der EU, frei nutzbar)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_190141745
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