Bild folgtKI-generierte IllustrationFraxinus excelsior subsp. excelsior
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An ihrer stattlichen Statur und den gefiederten Blättern lässt sich die Gewöhnliche Esche sofort erkennen. Mit einer präzisen Wuchshöhe von 23,12 m ist sie ein prägendes Element für große Gärten und ein echter Segen für die heimische Tierwelt. Von ihrem dichten Blätterdach profitieren spezialisierte Arten wie der Falter Nonne (Lymantria monacha) oder der seltene Käfer Microrhagus pygmaeus. Sogar die Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros), eine bedrohte Fledermausart, nutzt sie gern als Jagdrevier. Wenn du den Platz hast, schenkst du mit diesem Baum Generationen von Lebewesen ein Zuhause und holst dir ein Stück ursprüngliche Natur in deinen Garten.
Heimischer Riese: 23,12 Meter Lebensraum für seltene Käfer und Fledermäuse.
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Nach aktuellen ökologischen Daten ist die Esche ein wertvoller Futterbaum. Die Raupen der Nonne (Lymantria monacha) finden hier ebenso Nahrung wie der Käfer Microrhagus pygmaeus. Im Winter spielen die Samen eine wichtige Rolle: Mit einem Gewicht von etwa 56,7 mg sind sie eine nahrhafte Quelle für kleine Säugetiere wie die Rötelmaus (Myodes glareolus). Die weite Krone bietet zudem der Kleinen Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) geschützte Flugbahnen. Da der Baum ein Starkzehrer ist, setzt er nach dem Laubfall große Mengen an Nährstoffen frei, die den Bodenkreislauf in deinem Garten kräftig ankurbeln.
Die Gewöhnliche Esche wird als nicht kindersicher eingestuft. Zwar ist sie nicht im klassischen Sinne hochgiftig wie manche Ziersträucher, dennoch solltest du in Gärten mit kleinen Kindern ein wachsames Auge haben. Die Früchte und Blätter sind nicht für den Verzehr geeignet. Es bestehen keine bekannten Verwechslungsgefahren mit giftigen Doppelgängern in unserer Region.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
23.116 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 5: Wähle einen Platz im Halbschatten oder lichten Schatten.
Feuchtewert 5: Der Boden sollte frisch, also mäßig feucht und niemals ganz ausgetrocknet sein.
Nährstoffwert 7: Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) benötigt sie einen sehr fruchtbaren, tiefgründigen Boden.
Reaktionswert 7: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (kein saurer Untergrund).
Pflanzzeit: Setze den Baum am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Platzbedarf: Berücksichtige bei der Standortwahl die Endhöhe von 23,12 m; ein Rückschnitt ist im Naturgarten nicht nötig.
Bodenvorbereitung: Bei mageren Böden empfiehlt sich die Gabe von reifem Kompost vor der Pflanzung.
Gute Partnerin: Die Hasel (Corylus avellana) – sie gedeiht ebenfalls auf nährstoffreichen Böden und bildet ein stimmiges, heimisches Unterholz.
Die Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior subsp. excelsior) gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) und ist in unseren Breiten indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind Laubmischwälder auf kalkhaltigen (basischen) Böden, meist an frischen Standorten. Auffällig sind ihre großen, breitblättrigen Fiedern mit einer Blattfläche von etwa 1683,18 mm². Als Baum erreicht sie eine fixierte Endhöhe von 23,12 m. Sie geht im Boden eine Symbiose mit Pilzen ein, die man als AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) bezeichnet, was ihr hilft, Nährstoffe effizienter aufzunehmen.
3 Videos zu Gewöhnliche Esche



57 Arten interagieren mit dieser Pflanze
8 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
44 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →