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Chenopodium capitatum
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Auch bekannt als: Kopfiger Erdbeerspinat, Blitum virgatum var. capitatum, Chenopodium capitatum, Ähriger Erdbeerspinat
Mit ihren auffälligen, tiefroten Fruchtknäueln, die an kleine Erdbeeren erinnern, fällt die Pflanze sofort auf. Der Erdbeer-Gänsefuß (Chenopodium capitatum) ist eine historische Nutzpflanze, die heute selten geworden ist und als lebendiges Erbe in deinem Garten dient. Er erreicht eine Wuchshöhe von 0,38 m und besetzt wertvolle ökologische Nischen auf offenen Bodenstellen. Da seine leichten Samen über weite Strecken wehen, hilft er dabei, die pflanzliche Vielfalt in deiner Region zu vernetzen. Wenn du diesen seltenen Heimischen anbaust, bewahrst du eine fast vergessene Art. Trau dich ruhig an diesen unkomplizierten Gartenbewohner heran!
Historisches Erbe: Der seltene Gänsefuß mit den roten Schmuckfrüchten.
Nach aktuellen Daten blüht der Erdbeer-Gänsefuß in den Sommermonaten von Juni bis August. Da die Samen mit einem Gewicht von nur 0,2284 mg sehr leicht sind, können sie durch Wind oder Tiere über weite Strecken ausgebreitet werden. Dies fördert die natürliche Vernetzung von Lebensräumen in deiner Umgebung. Obwohl spezifische Daten zu Bestäubern fehlen, bietet die Pflanze durch ihre Samenreife eine Ressource für die heimische Fauna. Das Belassen der Pflanze im Beet bis zum vollständigen Vertrocknen ermöglicht es der Natur, die Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) optimal zu nutzen.
Bitte beachte, dass der Erdbeer-Gänsefuß als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn die roten Fruchtstände verlockend aussehen, sollten Kinder im Garten für den Umgang mit Pflanzen sensibilisiert werden. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme größerer Mengen oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,378 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Erdbeer-Gänsefuß gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ursprünglich findet man ihn oft an Ruderalstellen (unbewachsene Schutt- oder Trümmerplätze) und auf nährstoffreichen Böden. Er wächst rein krautig, ist also nicht verholzt, und trägt breitblättriges Laub. Besonders markant sind die scheinbaren Beeren in den Blattachseln, bei denen es sich botanisch gesehen um fleischige Blütenhüllen handelt. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,38 m bleibt er kompakt und ist im Garten gut handhabbar.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.