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Blitum virgatum
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Auch bekannt als: Erdbeerspinat, Durchblätterter Erdbeerspinat, Chenopodium foliosum
An den erdbeerähnlichen, leuchtend roten Fruchtständen, die direkt in den Blattachseln sitzen, lässt sich der Beeren-Gänsefuß (Blitum virgatum) sofort erkennen. Diese einjährige Pflanze ist ein dekorativer Bewohner für sonnige Gartenbereiche, der früher oft als Nutzpflanze kultiviert wurde. Da sie nährstoffreiche Böden bevorzugt, fügt sie sich wunderbar in deine gut gepflegten Gemüse- oder Blumenbeete ein. Du förderst mit ihr die pflanzliche Vielfalt an Standorten, die anderen Wildpflanzen oft zu gehaltvoll sind. Trau dich ruhig an diesen heute selten gewordenen Gartenbewohner heran und genieße die ungewöhnliche Optik.
Historische Beerenpracht von Juli bis Oktober für sonnige, kräftige Böden.
Der Beeren-Gänsefuß blüht von Juni bis Oktober und stellt damit über einen langen Zeitraum ein beständiges Element in deinem Garten dar. Als Starkzehrer zeigt er Gebiete mit hoher biologischer Bodenaktivität an. Die auffälligen roten Fruchtstände dienen nach der Reife als Nahrungsquelle für verschiedene Vogelarten, welche die Samen aufnehmen und verbreiten. Da die Art einjährig ist, sichert die Produktion zahlreicher Samen den Fortbestand der Population für das nächste Jahr. Wenn du die abgestorbenen Pflanzenteile über den Winter nicht entfernst, bietest du wertvolle Rückzugsorte für Kleinstlebewesen im Bodenbereich.
Der Beeren-Gänsefuß wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, wenn kleine Kinder in deinem Garten spielen, da die beerenartigen Früchte zum Verzehr verleiten könnten. Im Falle eines Unfalls oder bei Unsicherheiten erreiche unter der Nummer 0228 19 240 den Giftnotruf.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Okt
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Beeren-Gänsefuß gehört zur Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Er besiedelt natürlicherweise nährstoffreiche Störstellen (offene Bodenstellen durch Eingriffe), wie Schuttplätze oder Wegränder. Botanisch auffällig ist die Umwandlung der unscheinbaren Blüten in fleischige, rote Scheinfrüchte in den Blattachseln. Die Blätter sind meist spießförmig gezähnt, was für die Gattung typisch ist. In der freien Natur findet man ihn oft an mäßig warmen, sonnigen Plätzen auf neutralen Böden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.