Bild folgtKI-generierte IllustrationClanoptilus marginellus (Olivier, 1790)
Olivier, 1790
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Der Randfleckige Zipfelkäfer (Clanoptilus marginellus) fällt dir im Garten vor allem durch seinen weichen Körper und die oft farblich abgesetzten Ränder der Flügeldecken auf. Du findest diesen heimischen Käfer meist an sonnigen Tagen auf Blüten oder Gräsern sitzen. Als Mitglied der Familie der Zipfelkäfer (Malachiidae) besitzt er ausstülpbare Hautsäcke an der Brust, die er zur Verteidigung oder Anlockung von Partnern nutzt. Die erwachsenen Käfer ernähren sich vorwiegend von Pollen und kleinen Insekten, womit sie eine gemischte Ernährungsweise zeigen. Ihre Larven leben meist entomophag (insektenfressend) in Totholz oder hohlen Pflanzenstängeln und machen Jagd auf andere Kleinstlebewesen. In deinem Garten übernimmt das Tier eine nützliche Rolle, da es zur Bestäubung beiträgt und als natürlicher Gegenspieler von Schädlingen fungiert. Du kannst den Käfer fördern, indem du verblühte Stauden und Gräser über den Winter stehen lässt. Solche Strukturen dienen den Larven als wichtiger Lebensraum und Rückzugsort. Da die Art an Pflanzen wie das Wald-Knäuelgras (Dactylis glomerata subsp. lobata) oder den Gewöhnlichen Bärenklau gebunden ist, hilft eine wilde Ecke im Garten ungemein. Ein naturnaher Garten ohne chemische Spritzmittel bietet diesen nützlichen Helfern die beste Lebensgrundlage.
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Der Randfleckige Zipfelkäfer (Clanoptilus marginellus) ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Er besitzt weder Giftstacheln noch Beißwerkzeuge, die unsere Haut durchdringen könnten. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus liegt nicht vor, dennoch ist er als Teil der biologischen Vielfalt schützenswert.
Diese Käferart gehört zur Familie der Zipfelkäfer (Malachiidae) innerhalb der Ordnung der Käfer. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mitteleuropa, wobei Nachweise aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien vorliegen. Die Tiere bevorzugen offene, sonnige Standorte mit reichem Blütenangebot und ausreichendem Bewuchs. Als heimische Art ist sie fest in unsere Ökosysteme integriert und nutzt spezifische Wildpflanzen als Nahrungsquelle oder Paarungsplatz.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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