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Claytonia sibirica
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Auch bekannt als: Sibirisches Quellenkraut, Claytonia sibirica
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Sibirische Tellerkraut (Claytonia sibirica) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die krautige Pflanze bildet mit ihren breiten Blättern dichte, grüne Teppiche in schattigen Gartenbereichen. In Ihrem Naturgarten übernimmt sie eine wichtige Rolle, da sie Bestäubern wie der Rotbeinigen Furchenbiene verlässlich Nahrung bietet. Dank der Selbstaussaat füllt sie Lücken unter Bäumen oder Sträuchern, ohne dass Sie viel eingreifen müssen. Wenn Sie eine pflegeleichte Lösung für schwierige Schattenplätze suchen, ist diese Art eine ideale Wahl für Ihr ökologisches Gartenkonzept.
Ein 0,36 m hoher Blüh-Teppich für Schattenplätze und die Rotbeinige Furchenbiene.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert insbesondere die Rotbeinige Furchenbiene von dem Blütenangebot zwischen Juni und Juli. Die Pflanze stellt in dieser Zeit eine wichtige Ressource in schattigen Lagen dar, wo oft weniger Blüten zu finden sind. Mit einer Blattfläche von 316,0 mm² bietet das dichte Laub zudem einen kühlen Rückzugsort für wirbellose Tiere am Boden. Die Ausbreitung der Diasporen (Samen) erfolgt aufgrund ihres geringen Gewichts von 1,1796 mg effektiv über den Wind. In den Wintermonaten können die verbliebenen Samenstände eine ergänzende Nahrungsquelle für bodenfressende Vögel darstellen.
In Bezug auf die Garteneigenschaften wird das Sibirische Tellerkraut als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achten Sie darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder Vergiftung erreichen Sie den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,357 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Sibirische Tellerkraut gehört zur Familie der Quellkrautgewächse (Montiaceae) und ist unter anderem in Deutschland heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst schattige, nährstoffreiche Standorte, oft in der Nähe von Wäldern oder frischen Gebüschsäumen. Die Pflanze ist nicht verholzt und erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,36 m. Eine Besonderheit ist die AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen), die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizienter aus dem neutralen bis schwach sauren Boden aufzunehmen.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.