Bild folgtKI-generierte IllustrationClinopodium alpinum
Auch bekannt als: Clinopodium alpinum
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Arten
interagieren
11
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Alpen-Bergminze (Clinopodium alpinum) durch ihre zierlichen, blau-violetten Lippenblüten, die trotz ihrer geringen Größe eine enorme Anziehungskraft ausüben. Für deinen Naturgarten ist sie eine wertvolle Bereicherung, da sie spezialisierte Schmetterlinge wie den Roten Scheckenfalter (Melitaea didyma) oder den Heilziest-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) mit Nektar versorgt. Als robuster Gebirgsbewohner bringt sie alpines Flair in sonnige Gartenbereiche. Wenn du einen Steinarten oder eine magere Böschung hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Kompakter Gebirgsheld: Nur 13 cm hoch, aber ein Magnet für seltene Falter.
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Diese kleine Pflanze ist eine wichtige Tankstelle für spezialisierte Bestäuber. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Dickkopffalter wie der Ziest-Dickkopffalter (Carcharodus lavatherae) und der Orient-Dickkopffalter (Carcharodus orientalis) stark von ihrem Nektar. Auch der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) und der Kleine Fuchs (Aglais urticae) sind regelmäßig an den Blüten zu Gast. Neben Faltern schätzen auch das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) und die Grauweiße Hummel (Bombus veteranus) das Angebot. Da sie von Juli bis September blüht, bietet sie Nahrung in einer Zeit, in der viele andere Gebirgspflanzen bereits verblüht sind.
Bitte beachte, dass die Alpen-Bergminze (Clinopodium alpinum) nicht als kindersicher eingestuft wird. Bei Kleinkindern im Garten ist daher Vorsicht geboten, um einen versehentlichen Verzehr zu vermeiden. Im Falle von Unwohlsein oder Vergiftungsverdacht kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.13 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), der täglich mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhält.
Der Boden sollte mager sein (Schwachzehrer); verzichte daher komplett auf Dünger, um die Standfestigkeit zu erhalten.
Achte auf ein kalkhaltiges oder basisches Substrat, da die Pflanze einen hohen pH-Wert bevorzugt.
Halte den Boden "frisch", also mäßig feucht, aber vermeide unbedingt Staunässe.
Mit einer Wuchshöhe von exakt 0,13 m gehört sie in den Vordergrund deines Beetes.
Pflanze sie am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, da die Pflanze krautig wächst und im Winter oberirdisch abstirbt.
Gute Partnerin: Der Echte Wundklee (Anthyllis vulneraria) – beide schätzen kalkhaltige, magere Standorte und fördern gemeinsam die Artenvielfalt.
Die Alpen-Bergminze (Clinopodium alpinum) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in den Gebirgsregionen Deutschlands und Österreichs heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Kalkmagerrasen (artenreiche, trockene Wiesen auf kalkhaltigem Untergrund) und felsige Standorte. Als krautige Pflanze bildet sie niedrige Teppiche, wobei sie botanisch als nicht verholzt gilt. Sie geht eine AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) ein, eine nützliche Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Bodenpilzen, die die Nährstoffaufnahme verbessert.
2 Videos zu Alpen-Bergminze


11 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →