Bild folgtKI-generierte IllustrationCoincya monensis subsp. cheiranthos
10
Arten
interagieren
10
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Zurückgebogenen Schnabelsenf (Coincya monensis subsp. cheiranthos) sofort an seinen leuchtend gelben Kreuzblüten und den markanten, lang geschnabelten Schotenfrüchten. Diese heimische Wildpflanze ist ein wahrer Spezialist für trockene Sonnenplätze und bereichert deinen Garten um eine wertvolle ökologische Nische. Besonders seltene Wildbienen wie die Waldhummel (Bombus sylvarum) und die Mooshummel (Bombus muscorum) profitieren enorm von seinem Nektarangebot. Da er auf mageren Böden gedeiht, ist er die perfekte Wahl, wenn du eine pflegeleichte und ökologisch wertvolle Pflanze suchst. Du wirst staunen, wie viel Leben diese eher unbekannte Schönheit in deine Beete bringt.
Gelber Magnet für seltene Hummeln: Robust, genügsam und ökologisch wertvoll.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine wichtige Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Insekten. Besonders hervorzuheben sind Besuche der Waldhummel (Bombus sylvarum) und der Mooshummel (Bombus muscorum), die beide in ihrer Ausbreitung gefährdet sind. Auch die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum) und die Helle Erdhummel (Bombus terrestris) fliegen die Blüten regelmäßig an. Da die Samen im Winter an der Pflanze verbleiben können, dienen sie als Futterquelle für Vögel. Mit dieser Pflanze schaffst du ein Refugium für spezialisierte Bestäuber, die auf offene, sonnige Magerstandorte angewiesen sind.
Der Zurückgebogene Schnabelsenf wird als nicht kindersicher eingestuft. Die in Kreuzblütlern enthaltenen Senföle können bei empfindlichen Personen oder bei Verzehr größerer Mengen Reizungen verursachen. Achte daher besonders bei kleinen Kindern und Haustieren darauf, dass keine Pflanzenteile gegessen werden. Im Notfall ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.327 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 9), die Pflanze braucht den ganzen Tag über direktes Licht.
Boden: Die Erde sollte mager und nährstoffarm sein (Schwachzehrer). Bei normalem Gartenboden hilft das Einmischen von Sand oder Kies.
Feuchtigkeit: Der Standort muss trocken sein (Feuchtewert 3). Vermeide Staunässe und gieße nur in extremen Trockenperioden.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Bodenvorbereitung: Sorge für eine gute Drainage, damit überschüssiges Wasser sofort abfließen kann.
Pflege: Die Pflanze ist sehr anspruchslos. Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; lass sie im Winter für Insekten stehen.
Vermehrung: Er erhält sich an geeigneten Stellen oft von selbst durch Selbstaussaat.
Pflanzpartner: Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist ein idealer Begleiter, da er ebenfalls trockene Magerböden liebt und das Blütenangebot farblich ergänzt.
Der Zurückgebogene Schnabelsenf gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). In Deutschland ist er indigen (heimisch) und besiedelt vorzugsweise sonnige Trockenstandorte auf neutralen bis schwach sauren Böden. Er wächst als krautige Pflanze und ist an seinen charakteristischen Früchten erkennbar, deren oberer Teil zu einem auffälligen Schnabel verlängert ist. Als Schwachzehrer (Magerzeiger) kommt er hervorragend mit nährstoffarmen Verhältnissen zurecht, wie sie oft in Steingärten oder auf kiesigen Freiflächen vorkommen.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →