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Coranus aethiops Jakovlev 1893
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Dunkle Raubwanze (Coranus aethiops) ist ein Insekt, das sich durch seine dunkle, oft fast schwarze Färbung und die für Raubwanzen typische, kräftige Körpergestalt auszeichnet. Als Vertreter der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, besitzt sie einen stechend-saugenden Rüssel, mit dem sie ihre Beute erlegt. Diese Art ernährt sich räuberisch von anderen kleineren Insekten, die sie in ihrem Lebensraum aufspürt. Da sie in Deutschland auf der Roten Liste in der Kategorie 2 als stark gefährdet geführt wird, ist ihr Vorkommen in Gärten ein besonderer Hinweis auf eine intakte ökologische Nische. Du kannst diese seltene Art unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, da diese ihre Beutetiere vernichten würden. Zudem bieten Strukturen wie Totholz oder liegendes Laub wichtige Versteckmöglichkeiten für die Tiere. Eine naturnahe Gestaltung mit vielfältigen Bodenstrukturen schafft die notwendige Basis für ihr Überleben. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bekannt sind, profitiert die Art vor allem von einer allgemeinen Strukturvielfalt im Garten. Ein Verzicht auf chemische Mittel schützt nicht nur die Dunkle Raubwanze, sondern fördert das gesamte Nahrungsnetz in deinem Garten.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschlüsselung der Aktivitätsphasen für diese Art.
Die Dunkle Raubwanze ist ein Nützling, da sie sich von anderen Insekten ernährt. Da sie als stark gefährdet gilt, steht sie unter besonderem Schutz und sollte im Garten nicht gestört werden. Wie viele Raubwanzen kann sie bei grober Berührung stechen, was jedoch keine Gefahr für Menschen darstellt.
Die Dunkle Raubwanze (Coranus aethiops) gehört zur Familie der Reduviidae, den Raubwanzen, innerhalb der Ordnung der Hemiptera. In Deutschland ist die Art aufgrund ihrer Seltenheit als stark gefährdet eingestuft. Sie lebt räuberisch und ist auf strukturreiche Lebensräume angewiesen, um ihre Beute zu finden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.