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Crataegus media
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Auch bekannt als: Bastard-Weißdorn
Schon von weitem fällt der Mittlere Weißdorn (Crataegus media) durch seine dichten, dornigen Zweige und die markante Wuchsform auf. Als natürliche Kreuzung unserer heimischen Weißdorne ist er ein echtes Kind der Region und perfekt an unser Klima angepasst. Er bietet einen wehrhaften Rückzugsort und bereichert die Struktur deiner Heckenlandschaft spürbar. Wenn du nach einem robusten, langlebigen Strauch suchst, der Charakter zeigt, machst du mit ihm alles richtig.
Wehrhafte Tradition: Der heimische Heckenprofi für Struktur und Schutz.
Der Mittlere Weißdorn ist als indigener (einheimischer) Strauch in Österreich ein wertvoller Bestandteil des regionalen Naturhaushalts. In der Roten Liste für Deutschland wird er unter der Kategorie D (Datenlage unzureichend) geführt, was den Erhalt dieser Art im Garten besonders sinnvoll macht. Durch seinen dichten, bewehrten Wuchs schafft er wichtige geschützte Räume und Nischen innerhalb der Gartenbiotope. Als langlebiges Gehölz trägt er maßgeblich zur Stabilität und Vernetzung lokaler Grünstrukturen bei. Da er optimal an die hiesigen Umweltbedingungen angepasst ist, benötigt er keine zusätzliche Düngung oder intensive Pflege, um seine ökologische Funktion zu erfüllen.
Der Mittlere Weißdorn ist nicht kindersicher. Die Pflanze besitzt ausgeprägte Dornen an den Zweigen, die bei Kontakt oder beim Spielen zu schmerzhaften Verletzungen führen können. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht für geübte Augen kaum, da die dornige Struktur und die charakteristische Blattform typisch für die Gattung der Weißdorne sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Okt – Jun
Der Mittlere Weißdorn (Crataegus media) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Er ist ein Hybrid (eine natürliche Kreuzung) aus dem Eingriffeligen und dem Zweigriffeligen Weißdorn und ist in Österreich heimisch. Sein typischer Lebensraum sind Hecken und Waldränder, wo er meist als ausladender Strauch wächst. Morphologisch (gestaltlich) vereint er Merkmale beider Elternarten, was ihn zu einem interessanten Studienobjekt für botanisch interessierte Gärtner macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.