Bild folgtKI-generierte IllustrationAmelanchier humilis
Auch bekannt als: Crataegus spicata
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Arten
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An ihren aufrechten Trauben aus schneeweißen Blüten lässt sich die Niedrige Felsenbirne (Amelanchier humilis) sofort erkennen. Dieser kompakt wachsende Strauch ist ein wahrer Segen für kleine Gärten, da er kaum Platz beansprucht und dennoch eine enorme ökologische Wirkung entfaltet. Nach aktuellen Bestäubungsdaten dient sie als lebenswichtige Futterquelle für seltene Schmetterlinge wie den Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder den Schwarzbraunen Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum). Wenn du in deinem Garten gezielt den Artenschutz fördern und gleichzeitig im Frühjahr ein weißes Blütenmeer genießen möchtest, ist dieser Strauch die perfekte Wahl für dich.
Kompakter Blütenstrauch und wertvolle Heimat für seltene Würfel-Dickkopffalter.
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Dieser Strauch ist eine Schlüsselspezies für die heimische Schmetterlingswelt. Besonders die spezialisierten Würfel-Dickkopffalter, wie Spialia sertorius, Spialia rosae und Spialia orbifer, sind auf diese Pflanze angewiesen. Auch seltenere Arten wie der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) und der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) finden hier Nahrung. Für Perlmuttfalter, darunter Boloria polaris und Boloria frigga, stellt sie ebenfalls eine wertvolle Ressource dar. Die im Sommer reifenden Früchte werden zudem gerne von Vögeln angenommen, was den ökologischen Kreislauf in deinem Garten schließt.
Die Niedrige Felsenbirne wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Arten der Rosengewächse enthalten die Kerne in den Früchten geringe Mengen an Stoffen, die bei übermäßigem Verzehr zu Unwohlsein führen können. Wenn kleine Kinder in deinem Garten spielen, solltest du sie beim Naschen der Beeren beaufsichtigen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Dez
Wuchsform
Strauch
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis lichten, halbschattigen Platz aus.
Boden: Die Pflanze bevorzugt durchlässige, eher trockene Böden; sie kommt hervorragend mit kalkhaltigem Untergrund zurecht.
Pflanzzeit: Du kannst sie im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, solange der Boden nicht gefroren ist.
Bewässerung: Nur junge Pflanzen benötigen regelmäßiges Wasser, etablierte Sträucher sind sehr trockenheitsresistent.
Düngung: Eine Gabe von reifem Kompost im Frühjahr reicht völlig aus.
Rückschnitt: Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze von Natur aus kompakt wächst.
Vermehrung: Dies geschieht am einfachsten über die Ausläufer, die der Strauch bildet.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist die Berg-Aster (Aster amellus). Beide bevorzugen trockene Standorte und ergänzen sich zeitlich perfekt: Während die Felsenbirne im Frühjahr blüht, bietet die Aster im Spätsommer wichtigen Nektar für Insekten.
Die Niedrige Felsenbirne gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Mitteleuropa insbesondere in Österreich heimisch. Sie wächst bevorzugt an sonnigen, eher trockenen Standorten und bildet oft Ausläufer, was ihr ein charakteristisches, buschiges Erscheinungsbild verleiht. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen, die dem Strauch hilft, auch auf kargen Böden wichtige Nährstoffe aufzunehmen. Mit einer geringeren Wuchshöhe als andere Verwandte ist sie ideal für die Pflanzung in Hanglagen oder Steingärten geeignet.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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