Bild folgtKI-generierte IllustrationSpialia sertorius (Hoffmannsegg, 1804)
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An der auffälligen Würfelzeichnung der Flügeloberseite lässt sich der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) sofort erkennen. Er gehört zur Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae), was du an seinem kräftigen Körper und dem schnellen, hastigen Flug bemerkst. In wärmeren Lagen bildet das Tier zwei Generationen pro Jahr aus. Das Weibchen legt seine Eier einzeln an die Blütenköpfe des Kleinen Wiesenknopfs (Sanguisorba minor) ab. Im Frühling besucht der Falter bevorzugt das Frühlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana) und die Gewöhnliche Kugelblume (Globularia bisnagurica). Im Sommer dienen ihm die Blüten der Himbeere (Rubus idaeus) und der Garten-Wiesenknopf als wichtige Nektarquellen. Die Raupe ernährt sich ausschließlich von den Blättern und Blüten des Kleinen Wiesenknopfs. Das Tier überwintert als Raupe in einem Hibernarium (einem schützenden Gespinst aus Blättern) am Boden. Du kannst ihn fördern, indem du den Kleinen Wiesenknopf in sonnigen Gartenbereichen anpflanzt und diese Stellen erst im Spätsommer mähst. So bleibt der Lebensraum für die Larven erhalten.
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Dieser Schmetterling ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da er in vielen Regionen auf der Roten Liste steht, ist er besonders schutzbedürftig und sollte keinesfalls eingefangen werden. Erfreue dich einfach an seinem flinken Flug in sonnigen Gartenabschnitten.
Der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) gehört zur Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt xerotherme (wärmeliebende) Standorte wie Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) oder sonnige Böschungen. Mit einer Flügelspannweite von 22 bis 26 Millimetern ist er ein eher kleiner Falter mit dunkelbrauner Grundfärbung. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu verwandten Arten ist die rostrote Färbung der Flügelunterseiten.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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