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Crepis jacquinii
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Auch bekannt als: Crepis jacquinii
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Felsen-Pippau einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die leuchtend gelben Korbblüten stehen auf kurzen, kräftigen Stielen über einer dichten Blattrosette. Für deinen Naturgarten ist dieser zierliche Überlebenskünstler ein Gewinn, da er speziell an kühle und kalkreiche Standorte angepasst ist. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Westliche Scheckenfalter (Melitaea varia) profitieren von seinem Nektarangebot im Hochsommer. Wenn du eine sonnige Ecke mit kargem Boden hast, bietet diese Art eine wertvolle Nahrungsquelle für spezialisierte Insekten. Schau doch mal, ob du ein Plätzchen im Steingarten für ihn findest.
Kleiner Alpin-Künstler: 11 cm geballte Lebenskraft für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Felsen-Pippau eine wichtige Tankstelle für diverse Falterarten. Besonders Scheckenfalter wie der Westliche Scheckenfalter (Melitaea varia) und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) nutzen die Blüten intensiv. Auch der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) fliegen die gelben Körbchen gezielt an. Da die Pflanze in kühlen Gebirgslagen blüht, stellt sie dort eine der wenigen verlässlichen Energiequellen dar. Nach der Blüte bieten die Samenstände Nahrung für kleine Singvögel, die in den kargen Felsregionen nach Futter suchen.
Bitte beachte, dass der Felsen-Pippau als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du daher einen Standort wählen, der nicht direkt zum Spielen einlädt. Bei versehentlichem Verzehr oder Unsicherheiten wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Ansonsten verhält sich die Pflanze im Gartenalltag völlig unproblematisch.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,144 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Felsen-Pippau (Crepis jacquinii) ist ein Vertreter der Korbblütler (Asteraceae) und in den alpinen Regionen Deutschlands und Österreichs zu Hause. Sein natürlicher Lebensraum sind Kalk-Felsfluren und alpine Rasen, die oft extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Morphologisch zeichnet er sich durch seine Pfahlwurzel und den niedrigen, polsterartigen Wuchs aus, der Schutz vor Wind bietet. Als indigene Art, also eine ursprünglich bei uns heimische Pflanze, ist er perfekt an kalkhaltige (basische) Böden in kühleren Lagen angepasst.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.