Bild folgtKI-generierte IllustrationCrocus vernus
Auch bekannt als: Weisser Krokus, crocus printanier, Frühlingssafran, Frühlings-Safran
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Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren violetten oder weißen Kelchblüten und den markanten weißen Blattstreifen fällt der Frühlings-Krokus (Crocus vernus) im Erwachen des Gartens sofort auf. Für dich als Naturgärtner ist er unverzichtbar, da er als einer der ersten Energie-Lieferanten des Jahres fungiert. Wenn die Temperaturen steigen, profitieren besonders die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und die Erdhummel (Bombus terrestris) von seinem Nektarangebot. Mit einer bescheidenen Wuchshöhe von 0,09 m findet er in jedem Beet oder Rasenstück Platz. Setze ihn am besten in größeren Gruppen, um den Insekten eine lohnende Anlaufstelle zu bieten und dich selbst an den ersten Farbtupfern zu freuen.
Die erste Tankstelle des Jahres für die Gehörnte Mauerbiene und frühe Hummeln.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Frühlings-Krokus eine essenzielle Nahrungsquelle für früh fliegende Insekten. Besonders die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und die Honigbiene (Apis mellifera) nutzen das Angebot an Pollen und Nektar intensiv. Auch die Erdhummel (Bombus terrestris) steuert die Blüten gezielt an, um nach dem Winterschlaf Energie zu tanken. Die Samen der Pflanze haben ein Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 8,0 mg. Dieses relativ schwere Gewicht führt dazu, dass sie meist nur über kurze Distanzen ausgebreitet werden, oft unter Mithilfe von bodenbewohnenden Tieren. Da die Pflanze früh im Jahr wieder einzieht, spielt sie als Winternahrung für Vögel keine Rolle.
Der Frühlings-Krokus ist in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Knollen, enthalten Stoffe, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Achte besonders auf kleine Kinder und Haustiere, damit diese nicht an den oberirdischen Teilen knabbern. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kannst du den Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Feb – Mär
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.088 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen Platz (Ellenberg Lichtwert 7), damit sich die Blüten bei Tageslicht vollständig öffnen können.
Der Boden sollte frisch bzw. mäßig feucht sein (Ellenberg Feuchte 5), Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit moderatem Nährstoffbedarf) reicht ihm ein normaler Gartenboden ohne zusätzliche Düngung völlig aus.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Herbst von September bis November, solange der Boden offen und frostfrei ist.
Setze die Knollen etwa 5 bis 8 cm tief in die Erde.
Da er nur 0,09 m hoch wird, kommt er am besten zur Geltung, wenn er nicht von hohen Staudenresten überdeckt wird.
Lass das Laub nach der Blüte unbedingt so lange stehen, bis es gelb und trocken ist, damit die Pflanze Kraft für das nächste Jahr sammeln kann.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie hat ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte und bietet direkt im Anschluss an den Krokus wichtige Nahrung für Insekten.
Der Frühlings-Krokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und wird botanisch als Neophyt (nach 1492 eingeführte Pflanzenart) eingestuft. Er wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0,09 m. Sein natürlicher Lebensraum umfasst frische, mäßig nährstoffreiche Wiesen, wobei er Standorte bevorzugt, die neutral bis schwach sauer (Reaktion 6) beschaffen sind. Morphologisch typisch sind die schmalen, breitblättrigen Laubblätter, die oft zeitgleich mit der Blüte erscheinen und einen hellen Mittelnerv aufweisen.
3 Videos zu Frühlings-Krokus



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7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →