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Cuscuta epithymum subsp. epithymum
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Auch bekannt als: Cuscuta epithymum subsp. epithymum
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Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Quendel-Seide durch ihre rötlichen, fadenförmigen Stängel auf, die wie ein feines Gespinst andere Pflanzen umgarnen. Dieser faszinierende Vollschmarotzer (Pflanze ohne eigenes Blattgrün) ist ein wertvoller Anzeiger für einen ökologisch intakten Magerrasen. In deinem Garten unterstützt sie seltene Schmetterlinge wie den Malven-Dickkopffalter (Spialia phlomidis) oder den Afrikanischen Monarch (Danaus chrysippus). Wenn du diese geschützte Art bei dir entdeckst, hast du alles richtig gemacht, denn sie braucht ein sehr spezielles Umfeld. Ein echter Gewinn für jeden, der der Natur Raum zur Entfaltung gibt.
Rote-Liste-Art: Ein seltener Spezialist für sonnige Kalk-Magerrasen.
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Die Quendel-Seide ist weit mehr als nur ein botanisches Kuriosum. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren spezialisierte Falter wie der Malven-Dickkopffalter (Spialia phlomidis) und der Afrikanische Monarch (Danaus chrysippus) von ihr. Ihre Samen sind mit nur 0,35 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Da die Pflanze auf der Roten Liste mit Stufe 3 geführt wird, leistest du mit ihrem Erhalt einen aktiven Beitrag zum Artenschutz. Sie ist ein Schlüsselorganismus in komplexen Pflanzengesellschaften auf Kalkmagerrasen.
Die Quendel-Seide wird als nicht kindersicher eingestuft. Da sie als Parasit spezielle Inhaltsstoffe aus ihren Wirtspflanzen aufnimmt und selbst eine komplexe Chemie besitzt, sollten Teile der Pflanze nicht verzehrt werden. In Gärten mit kleinen Kindern ist daher eine gewisse Vorsicht geboten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,446 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Quendel-Seide (Cuscuta epithymum subsp. epithymum) gehört zur Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Sie ist in Deutschland und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Als krautige Pflanze erreicht sie eine Wuchshöhe von genau 0,45 m. Da sie weder Wurzeln im Boden noch grüne Blätter besitzt, entzieht sie ihren Wirtspflanzen alle Nährstoffe. Die Art wird auf der Roten Liste als gefährdet (Stufe 3) geführt und gilt als Indigen oder Archäophyt (alteingesessene Art).
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.