
Cyclamen purpurascens
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Europäisches Alpenveilchen
Wer das Wilde Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen charakteristisch zurückgeschlagenen, purpurrosa Blütenblättern und der silbrigen Zeichnung auf den herzförmigen Blättern ist es eine wahre Waldschönheit. Da diese Art auf der Roten Liste steht (Status 3), leistest du mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum regionalen Artenschutz. Sie ist eine der wenigen heimischen Pflanzen, die im Hochsommer Farbe in schattige Gartenbereiche bringt. Durch ihre schweren Samen (5.8 mg) setzt sie auf die Hilfe kleiner Bodenbewohner zur Verbreitung. Wenn du einen kalkreichen Platz unter Bäumen hast, wird sie sich dort über Jahre prächtig entwickeln.
Seltene Waldschönheit: Hole dir die gefährdete Purpur-Pracht in den Schatten.
Mit ihrer Blütezeit von Juli bis September füllt diese Art eine wichtige Lücke im sommerlichen Nahrungsangebot schattiger Standorte. Nach aktuellen ökologischen Daten ist das Wilde Alpenveilchen besonders wertvoll, da es als gefährdete Art (Rote Liste 3) gilt. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) haben ein Gewicht von 5.8 mg und werden über Kurzdistanzen, oft durch Tierverbreitung, im Garten verteilt. Da die Pflanze eine Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) eingeht, fördert sie die biologische Aktivität und Vernetzung im Waldboden deines Gartens. Als heimische Art ist sie perfekt in das lokale Ökosystem integriert.
Bitte sei vorsichtig, da das Wilde Alpenveilchen in allen Teilen, besonders aber in der Knolle, Giftstoffe enthält. Es wird daher als nicht kindersicher eingestuft; auch Haustiere sollten keinen Zugang zu den Knollen haben. Im Falle eines Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,082 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Wilde Alpenveilchen gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (ursprünglich heimisch). In der Natur besiedelt es vorzugsweise kalkhaltige Buchenwälder und steinige Halden. Es handelt sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die als Überdauerungsorgan eine unterirdische Knolle bildet. Mit einer Wuchshöhe von 0.08 m gehört sie zu den kleinsten Waldbewohnern. Die Art gilt als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 bei uns heimisch war) und bevorzugt mäßig warme, schattige Standorte.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_581179484
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.