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Cynoglossum creticum
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Auch bekannt als: Kretische Hundszunge
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer das Pastell-Hundszunge (Cynoglossum creticum) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren trichterförmigen Blüten, die von einem feinen, dunkelvioletten Adernnetz auf blassblauem Grund durchzogen sind, ist sie eine echte Besonderheit. Da sie in der freien Natur eher selten geworden ist, bietest du ihr in deinem Garten ein wichtiges Refugium. Wenn du ein Herz für seltene Raritäten hast, die auch mit wenig Wasser klarkommen, solltest du ihr ein sonniges Plätzchen reservieren.
Seltene Pastell-Schönheit: Ein blaues Wunder für trockene Garteninseln.
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Als heimische Art in Österreich ist das Pastell-Hundszunge fein auf die lokalen Bestäuber abgestimmt. Nach aktuellen Beobachtungen profitieren vor allem Wildbienen und Schmetterlinge von dem Nektarangebot der filigran geäderten Blüten. Da die Pflanze auch an kargen Standorten gedeiht, schließt sie ökologische Lücken in sonnigen Magerbeeten (nährstoffarme Flächen). Im Winter dienen die stehengelassenen Stängel und Samenstände als Strukturgeber und potenzielles Winterquartier für kleine Insekten. Mit der Ansiedlung dieser seltenen Art leistest du einen direkten Beitrag zum regionalen Artenschutz.
Bitte beachte, dass das Pastell-Hundszunge nicht kindersicher ist. Die Pflanze enthält, wie viele Raublattgewächse, Inhaltsstoffe, die bei Verzehr gesundheitsschädlich sein können. Ein vorsichtiger Umgang und ein Platz außerhalb der Reichweite von Kleinkindern im Garten sind daher ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,35 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Pastell-Hundszunge gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist eng mit dem bekannten Vergissmeinnicht verwandt. In Mitteleuropa ist sie primär in Österreich heimisch, wo sie sonnige, warme Standorte auf lockeren Böden bevorzugt. Auffällig sind die weich behaarten, zungenförmigen Blätter, die der Gattung ihren Namen gaben. Als zweijährige Pflanze bildet sie im ersten Jahr eine bodennahe Blattrosette und im zweiten Jahr den beblätterten Blütenstängel aus.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.