Bild folgtKI-generierte IllustrationCyperus esculentus
Auch bekannt als: Tigernuss, Chufanuss, Chufa, Erdmandelgras
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Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu uebersehen: Die Erdmandel (Cyperus esculentus) bildet mit ihren breitblaettrigen, grasartigen Halmen dichte Horste und erreicht eine Hoehe von genau 0,35 m. Als waermeliebender Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingefuehrt wurde) ist sie eine spannende Bereicherung fuer sonnige, feuchte Gartenbereiche. Besonders Wasservoegel wie die Schnatterente (Anas strepera) oder die Halsringente (Aythya collaris) profitieren von diesem Sauergrasgewaechs als Nahrungsquelle. In deinem Garten schaffst du mit ihr einen attraktiven Trittstein fuer die Biodiversitaet, der besonders an warmen Plaetzen praechtig gedeiht. Hast du schon einen passenden, feuchten Standort fuer diese besondere Art im Blick?
Kompakter Vogelfreund: Die Erdmandel liefert Nahrung auf genau 0,35 m Hoehe.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Erdmandel eine wertvolle Futterpflanze fuer verschiedene Vogelarten. Vor allem Wasservoegel wie die Schnatterente (Anas strepera) und die Halsringente (Aythya collaris) suchen die Bestaende gezielt auf. Auch die Nilgans (Alopochen aegyptiaca) nutzt die Pflanze als Nahrungsressource. Fuer groessere Voegel wie das Helmperlhuhn (Numida meleagris) oder die Wildpute (Meleagris gallopavo) bietet die Art ebenfalls wichtige Nahrungsgrundlagen. Da die Samen mit 0,1581 mg sehr leicht sind, dient die Pflanze als wichtiger Baustein in der Fernausbreitung von Biomasse innerhalb lokaler Oekosysteme. So unterstuetzt du mit einer kleinen Flaeche aktiv die Nahrungskette deiner regionalen Vogelwelt.
Bitte beachte, dass die Erdmandel laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren, um gesundheitliche Beeintraechtigungen zu vermeiden. Bei Verdacht auf Unvertraeglichkeiten oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.355 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Waehle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhaelt.
Boden: Ein normaler Gartenboden als Mittelzehrer (ausgewogener Naehrstoffgehalt) ist ideal.
Feuchtigkeit: Halte den Boden stets frisch bis feucht (Feuchtewert 7), da die Pflanze keine Trockenheit mag.
Waerme: Waehle den waermsten Platz im Garten, da sie sehr waermeliebend (Temperaturwert 10) ist.
Bodenreaktion: Ein kalkhaltiger oder basischer (Gegenteil von sauer) Boden wird bevorzugt.
Pflanzzeit: Setze die Erdmandel im Fruehling zwischen April und Mai, sobald keine harten Froste mehr drohen.
Wuchshoehe: Plane fest mit einer Endhoehe von 0,35 m ein.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) ist eine hervorragende heimische Begleiterin, da sie aehnliche Anspruche an die Bodenfeuchte stellt.
Die Erdmandel (Cyperus esculentus) gehoert zur Familie der Sauergrasgewaechse (Cyperaceae) innerhalb der Ordnung der Suessgrasartigen. In Deutschland, Oesterreich und der Schweiz gilt sie als etablierter Neophyt und besiedelt bevorzugt waermebeguenstigte Standorte. Morphologisch besticht das Gras durch seinen dreikantigen Stengel und die markante Wuchsform. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,1581 mg nutzt die Pflanze geschickt den Wind fuer ihre Fernausbreitung. Sie ist nicht verholzt und zeigt einen typisch ausdauernden Wuchs.
1 Video zu Erdmandel

5 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →