Bild folgtKI-generierte IllustrationAythya collaris (Donovan, 1809)
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Diese kompakte Tauchente erkennst du an ihrem dunklen Rücken, den hellgrauen Flanken und der auffälligen weißen Binde auf dem dunklen Schnabel. Als Allesfresser (Tier, das sowohl Pflanzen als auch Kleintiere verzehrt) gewinnt sie ihre Energie vor allem durch das Tauchen nach Sämereien und Wasserpflanzen. In ihrem Lebensraum nutzt sie bevorzugt die Erdmandel sowie Stuckenia pectinata (Kamm-Laichkraut) als Nahrungsquelle. Auch das Breitblättrige Pfeilkraut und die Meeres-Salde (eine Gruppe salztoleranter Pflanzen) werden von ihr gezielt aufgesucht. Auf landwirtschaftlichen Flächen in Gewässernähe frisst sie zudem Gabelästige Hirse oder Mais. Ihr Nest errichtet sie sicher verborgen auf dem Boden, meist direkt am schilfbewachsenen Uferrand. Da sie ein Zugvogel (Vogel mit saisonalem Ortswechsel) ist, kehrt sie oft schon im Februar auf die heimischen Gewässer zurück. Du kannst sie unterstützen, indem du Uferbereiche an Teichen nicht mähst und dichte Vegetationszonen als Sichtschutz erhältst. Absolute Ruhe am Wasser ist für den Bruterfolg dieser scheuen Art entscheidend.
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Als heimische Vogelart ist die Halsringente gesetzlich geschützt. Ihre Nester dürfen in der sensiblen Brutzeit nicht gestört oder beschädigt werden. Verwechslungen mit der ähnlichen Reiherente sind möglich, weshalb eine genaue Beobachtung des Schnabels ratsam ist.
Die Halsringente gehört zur Familie der Anatidae (Entenvögel) und innerhalb dieser zur Gattung Aythya (Tauchenten). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt stehende Binnengewässer mit reichhaltiger Vegetation. Von der häufigeren Reiherente unterscheidet sie sich durch die markante Kopfform und das Fehlen des hängenden Schopfes. Ihre Lebensweise ist eng an flache Gewässerzonen gebunden, in denen sie ihre Nahrung ertaucht.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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